Gehen uns bald die Lehrlinge aus?

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Folienpräsentation unterstützt Ehrenamt bei der Nachwuchswerbung

Die Werbung um den geeigneten Fachkräftenachwuchs ist für das Handwerk von existentieller Bedeutung. Konnten bislang die zukünftigen Lehrlinge fast selbstverständlich aus den Abgängern der Hauptschulen gefunden werden, so werden uns in Unterfranken schon bis 2011 - also in Kürze - über 25 % der Abgänger an den Hauptschulen fehlen. Wo werden die Handwerksbetriebe dann ihre Auszubildenden finden?

 

Wenn die Schüler nicht zum Handwerk kommen, muss das Handwerk eben in die Schule gehen. Diese - nicht ganz neue - Strategie der Nachwuchswerbung gewinnt immer mehr an Bedeutung. Dabei baut das Handwerk verstärkt auf den Einsatz der ehrenamtlichen Mitarbeiter, vor allem in den Innungen. Im Interesse ihres eigenen Berufsfeldes sollten sie künftig verstärkt tätig werden. Dabei werden sie im Bedarfsfall von den Ausbildungsberatern der Handwerkskammer unterstützt. Bisherige Erfahrungen zeigen, dass Lehrer wie Schüler meist sehr dankbar für diese „berufskund-lichen Praxisstunden" sind, da der Lehrplan dafür zu wenig Raum lässt.

 

Hintergrund für dieses verstärkte Engagement ist die Entwicklung am Lehrstellenmarkt: Gehörte in den letzten Jahren das Überangebot an Bewerbern zum Alltag der Handwerksbetriebe, so hat sich das Blatt mittlerweile gewendet: Bereits heute klagen viele Unternehmen über den Mangel an geeigneten Ausbildungsbewerbern. Die demografische Entwicklung wird diesen Mangel noch verschärfen. So wird innerhalb der nächsten fünf Jahre die Zahl der Schulabgänger aus den unterfränkischen Hauptschulen um 25 % zurückgehen. Damit schrumpft das Potenzial gerade derjenigen Zielgruppe, die den größten Anteil der Lehrlinge im Handwerk stellt. 

 

Der Wettbewerb um geeignete Lehrstellenbewerber wird in allen Wirtschaftsbereichen immer härter. Handwerksberufe stehen dabei - trotz hochattraktiver Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten - auf der Wunschliste der Jugendlichen oft nicht an erster Stelle. Frühzeitige Nachwuchswerbung gehört deshalb zu den zentralen Themen, wenn es um den langfristigen Erhalt und die Wettbewerbsfähigkeit der Handwerksbetriebe geht, für viele ist sie sogar überlebensnotwendig.

 

Wertvolle Hilfestellung für Schulbesuche gibt dabei die informativ und plakativ aufgemachte Folienvortragsmappe „Fit für morgen! Handwerk - Berufe mit Zukunft". Sie enthält umfassende Basisinformationen zu allen Ausbildungsbereichen des Hand- werks, auch zu den (politischen) Rahmenbedingungen und den weiteren Karrieremöglichkeiten. Für den Referenten von großem Nutzen sind die Zusatzinformationen zu jeder Folie. Die Präsentationsfolien können für den jeweils gewünschten Ein-satzzweck, z. B. zur Information über ein bestimm-

tes Berufsfeld, individuell sortiert werden.

 

Die Folienvortragsmappe ist erhältlich für den Einsatz per Overhead-Projektor oder als Powerpoint-Präsentation (siehe Download unten). Ehrenamtsträger der Innungen, die die handwerkliche Ausbildung auf einschlägigen Veranstaltungen, z. B. Schulelternabenden, präsentieren wollen, erhalten die Mappe inkl. ausführliche Hintergrundinformationen zu jeder Folie se, bei den Ausbildungsberatern der Handwerkskammer.

 

Nähere Auskunft auch bei Doris Engelhardt, Leiterin der Abt. Ausbildung .

Downloads

Seite aktualisiert am 10. November 2011online seit 01. Juli 2009

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