Konjunkturlage im IV. Quartal 2010

Konjunkturlage IV. Quartal 2010Lupe

Rekordergebnis unterfränkischer Handwerker

Die unterfränkischen Handwerker melden weiterhin hervorragende Ergebnisse: Knapp 85 % der teilnehmenden Handwerksunternehmen schätzen ihre Lage positiv bis stabil ein. Im Vergleich der vergangenen 15 Jahre ist dies die beste Einschätzung eines vierten Quartals. Fulminant ist die Steigerung vom sehr zurückhaltenden ersten Quartal bis zur Stärke des vierten Quartals und beträgt über 15 Prozentpunkte.

Unter großem Druck stand in den letzten beiden Jahren das Kfz-Handwerk. Allgemeine Konjunkturprobleme paarten sich mit einer Marktsättigung und einem Direktverkauf der Automobilhersteller. Die Zuverlässigkeit neuer Modelle sorgte für zusätzlichen Einbruch bei den Reparatur– und Wartungsaufträgen. Im Kfz-Handwerk schätzen nun enorme 91,3 % der Unternehmen ihre Lage als gut oder befriedigend ein, was ein deutlicher Zuwachs zum ersten Quartal 2010 mit 31,8 Prozentpunkten ist.  

Im vierten Quartal 2010 waren 86,8 % der Betriebe des Bauhaupt– und 87,5 % der Betriebe des Ausbaugewerbes mit ihrer aktuellen Geschäftslage zufrieden. Zudem prosperierten  auch die Handwerke zur Deckung des gewerblichen Bedarfs im Sog des industriellen Aufwärtstrends. Gegenüber 61,5 % in dem  von kräftigen Umsatzeinbrüchen geprägten ersten Quartal  sind aktuell 85 % der befragten Betriebe  mit ihrer augenblicklichen Lage zufrieden. Punkten und damit sich in einem harten Verdrängungswettbewerb gut behaupten konnten auch die Bäcker, Metzger und Konditoren durch ihre qualitativ hochwertigen Produkte. Die Zahl der zufriedenen Nahrungsmittelhandwerker hat sich gegenüber dem Vorquartal um knapp 16 Prozentpunkte auf 82,6 % gesteigert.

Verhaltener  Blick in die Zukunft

Traditionell ist das Winterquartal von Januar bis März eine besondere Herausforderung für die Betriebe. In schlechter Erinnerung an den langen, harten Winter Anfang 2010 schätzen 80 %  der befragten Betriebe ihre künftige Geschäftslage verhalten ein, was dennoch einer Steigerung zum Vorjahresquartal von 9 Prozentpunkten entspricht. Auffallend die Einschätzung zu den Einkaufspreisen. Über 60 % der Unternehmen erwarten steigende Einkaufspreise , während 68,5 % der Betriebe davon ausgehen, ihre Verkaufspreise nicht verändern zu können.

Seite aktualisiert am 25. November 2011online seit 13. Januar 2011

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