Konjunkturlage im 3. Quartal 2006
- Konjunkturbarometer weiterhin im Aufwärtstrend
- Erste Beschäftigungsimpulse erkennbar
- Erwartungen wegen Mehrwertsteuererhöhung gedämpft
Die Geschäftslage im unterfränkischen Handwerk hat sich während des 3. Quartals weiter verbessert. Zum zweiten Mal in Folge überwiegen die positiven Konjunkturbeurteilungen. Der Saldo aus positiven und negativen Meldungen zur Geschäftslage übersprang sogar die Marke „+20“, ein Wert der zuletzt im Jahr 1994 übertroffen wurde. Vor einem Jahr betrug dieser Saldo noch -12, im Vorquartal +10 Prozentpunkte. Ursache für die erfreuliche Entwicklung sind die weiterhin hohen Auftragseingänge in Verbindung mit Umsätzen, die sich auf vergleichsweise hohem Niveau stabilisieren. Erstmals sind auch positive Beschäftigungseffekte über dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre zu erkennen. Dennoch rechnet das unterfränkische Handwerk für 2006 per Saldo mit einem weiteren Beschäftigungsverlust.
Konkret stellt sich die Lage in Unterfranken wie folgt dar: 36 % der Handwerksunternehmer bezeichneten ihre Geschäftslage am Ende des 3. Quartals 2006 als gut, nur noch 15 % als schlecht. Der Saldo „gut minus schlecht“ beträgt folglich +21 Prozentpunkte. Das sind 11 Prozentpunkte mehr als im Vorquartal. Die durchschnittliche Auslastung der Personal- und Maschinenkapazitäten liegt mit über 74 % minimal über dem Wert des Vorquartals und 5 % über dem des Vorjahres (74 bzw. 69 %).
Die Auftragseingänge sind gegenüber dem Vorquartal nur noch bei 30 % der Betriebe weiter angestiegen (Vq. = 33 %). Sie stabilisieren sich auf einem zufrieden stellenden Niveau und sind nur noch bei 20 % der Handwerksbetriebe rückläufig (Vorjahr = 38 %). Entsprechend sind auch die Auftragspolster mit 6,8 Wochen leicht rückläufig, liegen aber deutlich über dem Vorjahreswert (Vq. = 7,0 Wochen, Vorjahr = 4,9 Wochen). Die Investitionsquote der Handwerksbetriebe ist mit 27 % nochmals leicht gestiegen (Vorquartal 24 %, Vorjahr = 23 %). Soweit die wesentlichen Erkenntnisse der Konjunkturumfrage für das 3. Quartal 2006, an der sich 330 unterfränkische Handwerksbetriebe beteiligt hatten.
Die Auftragseingänge sind gegenüber dem Vorquartal nur noch bei 30 % der Betriebe weiter angestiegen (Vq. = 33 %). Sie stabilisieren sich auf einem zufrieden stellenden Niveau und sind nur noch bei 20 % der Handwerksbetriebe rückläufig (Vorjahr = 38 %). Entsprechend sind auch die Auftragspolster mit 6,8 Wochen leicht rückläufig, liegen aber deutlich über dem Vorjahreswert (Vq. = 7,0 Wochen, Vorjahr = 4,9 Wochen). Die Investitionsquote der Handwerksbetriebe ist mit 27 % nochmals leicht gestiegen (Vorquartal 24 %, Vorjahr = 23 %). Soweit die wesentlichen Erkenntnisse der Konjunkturumfrage für das 3. Quartal 2006, an der sich 330 unterfränkische Handwerksbetriebe beteiligt hatten.
Downloads
- Konjunkturbericht Handwerk in Unterfranken 3. Quartal 2006 (Text) (
201 kB) - Konjunkturbericht Handwerk in Unterfranken 3. Quartal 2006 (Statistik) (
45 kB)
online seit 25. Okt 2006, aktualisiert am 26. Okt 2006
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