Weiterbildungsstipendium

Seit 1991 unterstützt das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gezielt junge Fachkräfte bei der weiteren beruflichen Qualifizierung. Durchgeführt wird es von den Kammern und zuständigen Stellen der Berufsbildung.

Rechtzeitig beantragen!

Sie stehen kurz vor Ihrer Gesellenprüfung?
Sie rechnen mit einem sehr guten Ergebnis Ihrer Gesellenabschlussprüfung?
Sie haben damit die Chance auf ein Weiterbildungsstipendium.

Sie sollten uns sofort ansprechen, um nichts zu versäumen.

Wir prüfen für Sie alle Möglichkeiten.
Wir beraten Sie bestmöglich über alle Fördermöglichkeiten.
Wir koordinieren mit Ihnen ihre berufliche und persönliche Weiterbildung.
Versäumen Sie nicht, uns kennenzulernen!

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Um ein Weiterbildungsstipendium bewerben kann sich, wer:

  • eine Ausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf auf der Grundlage des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) oder der Handwerksordnung (HwO) abgeschlossen hat,
  • die Berufsabschlussprüfung mit einem Gesamtergebnis von mindestens 87 Punkten bzw. der Durchschnittsnote 1,9 oder besser bestanden hat,
  • bei einem überregionalen beruflichen Leistungswettbewerb einen 1., 2. oder 3. Platz erreicht hat oder
  • seine Qualifikation durch einen begründeten Vorschlag des Arbeitgebers oder der Berufsschule nachweisen kann.

Die Bewerber dürfen zum Zeitpunkt der Aufnahme noch nicht das 25. Lebensjahr vollendet haben. Durch Anrechnungszeiten (z. B. Bundesfreiwilligendienst, Elternzeit, Migration usw.) kann eine Aufnahme auch bis zu drei Jahren später erfolgen. Ein Anspruch auf Aufnahme besteht nicht.

Förderfähig sind anspruchsvolle, in der Regel berufsbegleitende Maßnahmen, z.B.:

  • Fachbezogene berufliche Qualifikationen,
  • Vorbereitungslehrgänge auf Prüfungen der beruflichen Aufstiegsfortbildung (z.B. Meister/in, Techniker/in, Betriebswirt/in, Fachwirt/in, Fachkaufmann/-frau usw.),
  • Fachübergreifende und allgemein berufliche und soziale Maßnahmen (z.B. Fremdsprachen, EDV, kommunikative Fertigkeiten, Konflikt- und Projektmanagement).

Die Förderung muss vor Beginn jeder Weiterbildung beantragt werden.
Bereits begonnene Weiterbildungsmaßnahmen können nicht gefördert werden.

Über einen Zeitraum von max. drei Jahren können die Stipendiatinnen und Stipendiaten Zuschüsse von jährlich bis zu 2.000 EUR, also insgesamt bis zu 6.000 EUR beantragen.

Der Eigenanteil beträgt 10 % der Kosten pro Fördermaßnahme. Der Eigenanteil schmälert jedoch nicht den Gesamtförderbetrag von 6.000 EUR.

Ansprechpartner in allen Fragen des Weiterbildungsstipendiums ist die Stelle, bei der das Ausbildungsverhältnis der Bewerberin/des Bewerbers eingetragen war. Die Handwerkskammer für Unterfranken ist eine dieser Stellen. Sie führt das Förderprogramm im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung nach dessen Richtlinien durch, wählt die Stipendiatinnen und Stipendiaten aus, berät diese, entscheidet über die Förderfähigkeit beantragter Weiterbildungsmaßnehmen und zahlt die Fördermittel aus.

Die Stipendien werden jeweils zum Januar vergeben. Der Antrag auf Aufnahme in das Programm muss spätestens zum 15. November des Vorjahres vorliegen.

mehr zum Thema unter   www.weiterbildungsstipendium.de

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