Protestaktion Friseure
Landesinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks

Aktion "Wir lassen das Licht an" im aktuellen Lockdown

Mit der Aktion "Wir lassen das Licht an" machen Friseure und Kosmetiker derzeit in ganz Unterfranken auf ihre aktuelle Lage aufmerksam. Dabei sind die betroffenen Unternehmen aufgefordert, das Licht in ihren geschlossenen Betrieben für 24 Stunden anzulassen – immer von freitags 8 Uhr bis samstags 8 Uhr. Die Protestaktion soll mindestens noch bis zum Ende des aktuellen Lockdowns am 14. Februar laufen, dazu aufgerufen hat der Landesinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks.

"Durch den neuerlichen Lockdown müssen viele Betriebe auf ihre Rücklagen zurückgreifen, einige sehen sich in ihrer Existenz bedroht, auch weil Unterstützungsangebote nicht greifen oder angekündigte Mittel zu langsam fließen", berichtet Monika Henneberger, Kreishandwerksmeisterin und Obermeisterin der Friseurinnung Kitzingen.

Betrieben fehlt Perspektive

Von Betriebsschließungen betroffen sind neben Friseuren und Kosmetikern auch Gold- und Silberschmiede, Fotografen, Uhrmacher oder Maßschneider mit angeschlossenen Läden. Allein in Unterfranken sind das über 4.000 der rund 18.500 Handwerksbetriebe. Die dazugehörigen Verbände und zuständigen Handwerkskammern setzen sich im Dialog mit Landes- und Bundespolitik deshalb für einen klaren Fahrplan zum Wiederhochfahren dieser Bereiche ein. "Wir fordern zeitnah eine Perspektive und weitere, schnelle sowie unbürokratische Hilfen. Nur so können wir Insolvenzen in großer Zahl vermeiden und für die Region wichtige Arbeits- und Ausbildungsplätze erhalten", betont Ludwig Paul, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer für Unterfranken.

Protestaktion Friseure
Landesinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks