Arbeiter an Gas-Pipeline
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Aufruf zum Gassparen

Die Handwerkskammer für Unterfranken schließt sich ausdrücklich der Aufforderung an, so viel Erdgas wie möglich einzusparen. "Dies ist eine Maßnahme, die sofort wirksam umgesetzt werden kann, um weitere Preissteigerungen bis hin zur Ausrufung der Notfallstufe mit drohenden Rationierungen möglichst zu vermeiden", so Ludwig Paul, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer für Unterfranken. Und weiter: "Wir bitten daher alle unsere Unternehmen, in einem Akt der Solidarität Einsparmöglichkeiten zu prüfen und umzusetzen."

Kurzfristige Maßnahmen können u. a. sein:

  • Optimierungen der Heizungs-, Klima- und Lüftungsanlagen
  • bewusster Umgang beim Lüften
  • Absenkung der Raumtemperaturen
  • Wechsel des Brennstoffs, sofern hybride Systeme im Einsatz sind
  • Nutzung von Abwärme für die Raumheizung oder Prozesswärme
  • Maßnahmen zur Optimierung von Prozessen und Abläufen in der Produktion

Jeder Beitrag zur Einsparung hilft, den Gesamtbedarf möglichst schnell zu senken und die Reserven für den kommenden Winter aufzubauen.

Mittelfristig sollten alle Anstrengungen unternommen werden, um auf Dauer die Abhängigkeit von russischer Gasversorgung zu beenden und Alternativen der Energieversorgung zu nutzen. Erneuerbare Energien sind hier ein entscheidender Beitrag für eine diversifizierte, unabhängige, kostengünstige und nachhaltige Energieversorgung.

Aktuelle Lage der Gasversorgung in Deutschland:

 Lagebericht der Bundesnetzagentur



Beratung rund um Energieeinsparpotentiale bietet auch die Umweltberatung der Handwerkskammer für Unterfranken an.

Kontakt:

(M. A.) Tatjana Horst
Beauftragte für Innovation und Technologie, Umwelt- und Energie (BIT)

Tel. 0931 30908-1168
Fax 0931 30908-1668
t.horst--at--hwk-ufr.de