Metallblasinstrumentenmacher
Thomas Einberger/www.argum.com

Förderprogramm für Instrumentenbauer

Das vom Deutschen Musikrat (DMR) in Kooperation mit der Society of Music Merchants e.V. (SOMM) mit der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) verhandelte Förderprogramm NEUSTART KULTUR- Digitale Strukturen im stationären Musikfachhandel wird erweitert und die Antrags- sowie Umsetzungsfrist verlängert. Mit dem Programm können Unternehmen der Bereiche Musikfachhandel, Vertrieb und Her­stellung von Musikinstrumenten und Musikequipment mit bis zu 15.000 € gefördert wer­den.

Die Beauftragte für Kultur und Medien stellt für diesen speziellen Bereich Fördermittel in Gesamthöhe von 4 Mio. Euro zur Verfügung, die als nicht rückzahlbarer Zuschuss an Berechtigte mit Unternehmenssitz in Deutschland vergeben werden. Diese Mittel die­nen der Digitalisierung der Vertriebsstrukturen und können zum Beispiel in eine zeitge­mäße Hard- und Software, einen benutzerfreundlichen Webshop oder eine ansprechende Homepage bzw. einen Social-Media-Account fließen. Das Förderprogramm wird vom Deutschen Musikrat in Kooperation mit der SOMM - Society Of Music Mer­chants e.V. realisiert.

Folgende Regelungen gelten:

Die Antragsberechtigung wird erweitert auf:
  • Meisterbetriebe im Bereich des Musikinstrumentenbaus mit mind. 50.000 Euro Umsatzerlösen im Geschäftsjahr 2019, deren Gesamtumsatz sich zu mindes­tens 95 % aus dem Verkauf und Verleih von Musikinstrumenten und Mu­sikequipment, sowie den damit korrespondierenden Dienstleistungen (u.a. Ser­vice, Reparaturen, Wartung, Beratungsleistungen) zusammensetzt.
  • Musikverlage sowie den Großhandel mit Noten und Verlagsartikeln mit mind. 50.000 Euro Umsatzerlösen im Geschäftsjahr 2019, deren Gesamtumsatz sich zu mindestens 50 % aus der Herstellung, dem Vertrieb und dem Verkauf von Noten (Papiergeschäft) zusammensetzt.
Auch berechtigt sind jetzt:
  • stationäre Musikfachhändlerinnen und Musikfachhändler mit mind. 75.000 Euro Umsatzerlösen im Geschäftsjahr 2019, deren Gesamtumsatz sich zu mindestens 75 % aus dem Verkauf und Verleih von Musikinstrumenten und Musikequipment, ProAudio und Noten, sowie den damit korrespondierenden Dienstleistungen (u.a. Service, Reparaturen, Wartung, Beratungsleistungen) zusammensetzt;
  • stationäre Musikfachhändlerinnen und Musikfachhändler mit mind. 50.000 Euro Umsatzerlösen im Geschäftsjahr 2019 mit einem Ladengeschäft mit bis zu 150 m2 Verkaufsfläche, deren Gesamtumsatz sich zu mindestens 75 % aus dem Verkauf von Tonträgern (physisch) zusammensetzt;
  • Hersteller und Manufakturen sowie Vertreiber von Musikinstrumenten, Musikequipment und ProAudio mit mind. 125.000 Euro Umsatzerlösen im Geschäftsjahr 2019, deren Gesamtumsatz sich zu mindestens 95 % aus dem Verkauf und Vertrieb von Musikinstrumenten und, Musikequipment und ProAudio, sowie den damit korrespondierenden Dienstleistungen (u.a. Service, Reparaturen, Wartung, Beratungsleistungen) zusammensetzt.

Antragsfrist

Ursprünglich endete die Antragsfrist am 30. April. Nun wurde die Frist bis zum 30. Juni 2021 verlängert. Der Bewilligungszeitraum verlängert sich bis zum 31. Dezember 2021. Bis dahin müssen die geförderten Projekte von den Unternehmen umgesetzt worden sein.

Weitere Informationen

Einzelheiten finden interessierte Betriebe auf der Website des Programms.
Für Fragen gibt es zudem eine Service-Hotline 0228/2091-159 (Sprechzeiten Montag bis Freitag von 09 bis 18 Uhr.)