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Mit der Förderrichtlinie Elektromobilität unterstützt das BMVI die Beschaffung von Elektrofahrzeugen und der zum Betrieb benötigten Ladeinfrastruktur.

Förderung für Elektrofahrzeuge und Ladeinfrastruktur

Eine Initiative des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)



Die Initiative des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) fördert den Aufbau von elektrischen Fahrzeugflotten im kommunalen, regionalen und gewerblichen Umfeld - davon können auch die unterfränkischen Handwerksbetriebe profitieren.

Ziel der Förderung ist es, einen wesentlichen Beitrag zur Elektrifizierung von Fahrzeugflotten zu leisten und die relevanten Akteure sachgerecht bei der Umstellung ihrer Fuhrparke zu unterstützen.

Besondere Unterstützung erfahren dabei kommunale und gewerbliche Flotten, die durch Nutzung erneuerbarer Energien und einer hohen Laufleistung einen wesentlichen Umweltnutzen erzielen.

Noch bis zum 31.03.2021 haben Betriebe die Möglichkeit bei der Beschaffung von Elektrofahrzeugen und zugehöriger Ladeinfrastruktur Fördermittel vom Staat (BMVI) zu erhalten.

Weitere Informationen zum Förderprogramm und den Bedingungen erhalten Sie unter
 www.ptj.de

Beratungen erfolgen durch den
 Projektträger Jülich
 030 20199-3500

Aufruf zur Antragseinreichung
 Förderrichtlinie Elektromobilität

Wer ist förderberechtigt?

Juristische Personen des öffentlichen Rechts und des Privatrechts sowie natürliche Personen soweit sie wirtschaftlich tätig sind. Das bedeutet:

  • Gebietskörperschaften, Zweckverbände, Landesbehörden, kommunale und Landesunternehmen, Hochschulen, sonstige Betriebe und Einrichtungen, die in kommunaler Trägerschaft stehen sowie Einrichtungen, die gemeinnützigen Zwecken dienen
  • Kommunen - für  kommunale Eigenbetriebe ohne eigene Rechtspersönlichkeit
  • Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft

Was wird gefördert?

Gefördert werden straßengebundene Elektrofahrzeuge gemäß Richtlinie 2007/46/EG des Europäischen Parlamentes und des Rates:

  • M1 (Pkw, u.a. zur Personenförderung mit max. 8 Sitzplätzen ohne Fahrersitz),
  • L2e, L5e, L6e und L7e (Leichtfahrzeuge)
  • Sonderfahrzeuge (soweit diese nicht den Fahrzeugklassen N1, N2 oder N3 zuzuordnen sind)
  • Batterieelektrische Einsatzfahrzeuge, die zur Sicherstellung der dauerhaften Einsatzfähigkeit über eine kraftstoffbetriebene Notstromversorgung verfügen
  • Ladeinfrastruktur, die ausschließlich im Zusammenhang mit einer im Rahmen dieses Aufrufs beantragten Fahrzeugförderung in einem zweckdienlichen Verhältnis steht

Wichtige Hinweise

  • Der Förder-Mindestbetrag von 9.000 Euro netto bzw. 10.710 Euro brutto pro Antrag ist festgelegt.
  • Nutzfahrzeuge (N1 bis N3), Busse (M2, M3), Umrüstungen sowie Leasingraten sind nicht förderfähig.
  • Geförderte Fahrzeuge müssen zu mindestens 60 % mit erneuerbarer Energie betrieben werden. Entweder über die Eigenerzeugung oder über Ökostromverträge.
  • Es werden die Investitionsmehrausgaben der Elektrofahrzeuge im Vergleich zu einem Fahrzeug mit Verbrennungsmotor gefördert.
  • Es erfolgt eine Priorisierung der eingereichten Anträge.
  • Im Rahmen des Förderaufrufes werden ausschließlich Zuwendungen vergeben. Hierfür stehen derzeit 20 Mio. € zur Verfügung. Für Vorhaben von Gebietskörperschaften werden hiervon 10 Mio. € reserviert. Sollten diese nicht ausgeschöpft werden, stehen sie allen anderen Antragstellern zusätzlich zur Verfügung. Die maximale Zuwendung pro Vorhaben und Antragsteller ist auf 2 Mio. € begrenzt.
  • Die Förderung erfolgt als nicht rückzahlbarer Investitionszuschuss, der sich auf Grundlage der jeweiligen Investitionsmehrausgaben berechnet.
  • Nicht förderfähig sind Ausgaben zur Installation (z.B. Sockelplatten, Fundamente), Baumaßnahmen, Inbetriebnahme, Netzanschlussarbeiten und -kosten, Betriebskosten, Gestaltungskosten etc.

Alle Unterlagen und Informationen zur Förderrichtlinie und zum Aufruf finden Sie auf der Website von  Projektträger Jülich (PtJ).