Informationen für Handwerksbetriebe zum Umgang mit Abfall und Abwasser

Regelungen und rechtlicher Rahmen

Entsorgung und Verwertung von betrieblichen Abfällen | Wichtige Informationen für Handwerksbetriebe

Für die Entsorgung und Verwertung von Abfällen gelten zahlreiche rechtliche Regelungen. Diese Vorgaben betreffen beispielsweiseTransport, Verwertung und Entsorgungsnachweise. Die Umweltberatung der Handwerkskammer für Unterfranken bietet verschiedene Dienstleistungen im Bereich der betrieblichen Abfallentsorgung an:



Erstellen einer Abfallbilanz:

Kennen Sie die Kosten Ihrer Abfallentsorgung? Wir erstellen Ihnen eine Abfallbilanz und schaffen Transparenz über Ihre Entsorgungskosten und können Ihnen je nach betrieblicher Situation auch Kosteneinsparpotentiale aufzeigen.

Rechtlicher Rahmen:

Wir helfen Ihnen bei der Umsetzung des rechtlichen Rahmens in Ihrem Betrieb. Gibt es rechtliche Anforderungen, die noch nicht umgesetzt sind?

 

Viele Stoffe werden auch durch den Hersteller zurückgenommen, wie z.B. Restlacke oder Altöl. Andere Stoffe wie Metalle, Glas oder Kunststoffe können sortenrein gesammelt und bei den kommunalen Entsorgern abgegeben werden. Übrig bleiben Reststoffe, welche in nicht recyclebarer Form anfallen und an einen Abfallentsorger abgegeben werden müssen.

Bei Fragen zu diesem Thema kontaktieren Sie uns gerne:

(M. A.) Tatjana Horst
Beauftragte für Innovation und Technologie (BIT) - Fachrichtung Umwelt- und Energietechnik

Tel. 0931 30908-1168
Fax 0931 30908-1668
t.horst--at--hwk-ufr.de

 Da Kommunen selbst sehr an diesem Thema interessiert sind und die notwendige Hilfestellung, vor allem bei der Entsorgung geben, stehen in allen Landkreisen gewerbliche Abfallberater zur Verfügung.



Produktionsbedingte Frischwasserverluste

Die Abwassergebühren werden in den meisten Städten und Gemeinden über den Frischwasserbezug ermittelt. Bei einigen Branchen im Handwerk wird aber ein Teil des Frischwassers in der Produktion verbraucht. Damit werden diese Wassermengen nicht der Kanalisation zugeführt. In den Entwässerungssatzungen der Städte und Gemeinden wird deshalb vereinzelt die Möglichkeit eingeräumt, diese sogenannten produktionsbedingten Frischwasserverluste bei der Abwassermenge abzuziehen. Zum Teil werden für Branchen Prozentsätze oder produktbezogene Mengen anerkannt. Für Bäckereien wird z. B. im Allgemeinen ein Wert von 110 l/100 kg Mehl anerkannt.

Um den Abschlag abrechnen zu können, müssen Handwerksbetriebe einen Antrag bei der Gemeinde stellen. Wir unterstützen Sie gerne bei der Beantragung.

Zum Teil fordern Gemeinden Berechnungen, über die nachgewiesen wird, wie viel Wasser in die Produktion geht. Solche Berechnungen können wir für Sie erstellen. Für zwei Gewerke haben wir bereits Fragebögen erstellt, über die wir die notwendigen Daten abfragen. Füllen Sie den Fragebogen im Downloadbereich aus und senden Sie ihn uns zu. Unsere Umweltberaterin Anja Pfeuffer wird dann zur Berechnung und Überprüfung der Daten auf Sie zukommen und Sie bei der Beantragung der Abschläge unterstützen.