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Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung

Mehr Geld für berufliche Talente

Erhöhung der Leistungen ab 2017

Das Weiterbildungsstipendium des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) fördert engagierte Absolventinnen und Absolventen einer Berufsausbildung bei der weiteren Qualifizierung. Das Stipendium kann für berufsbezogene Weiterbildung eigener Wahl genutzt werden. Zum Januar 2017 tritt die Erhöhung der Förderleistungen des Stipendienprogramms in Kraft.

Die Neuerungen auf einen Blick

Die maximale individuelle Förderhöhe des Weiterbildungsstipendiums steigt von zuvor 6.000 Euro mit Jahresbeginn 2017 auf 7.200 Euro. Das ist ein Plus von 20 Prozent. Zudem kann das Weiterbildungsstipendium künftig nicht nur für Lehrgangskosten verwendet werden, sondern auch für Prüfungskosten. Neu ist auch der „IT-Bonus“: In Zukunft können Stipendiatinnen und Stipendiaten 250 Euro Zuschuss für die Anschaffung eines Computers erhalten.

Voraussetzungen für die Stipendienbewerbung

Um ein Weiterbildungsstipendium bewerben können sich junge Fachkräfte, die in einer Berufsausbildung und in der Berufspraxis hervorragende Leistungen gezeigt haben. Wer nach der Ausbildung noch mehr erreichen will, kann mit Unterstützung des Stipendiums in der beruflichen Entwicklung einen großen Schritt vorankommen. Gefördert werden fachliche Weiterbildungen, wie etwa die Vorbereitungskurse für die Meisterqualifikationen. Das Stipendium kann aber auch für fachübergreifende Lehrgänge genutzt werden, wie Softwarekurse oder Intensivsprachkurse. Die Förderung läuft über maximal drei Jahre.

Weiterbildungsstipendiaten aus verschiedenen Branchen berichten über ihre Erfahrungen und wie sich das Stipendium auf den beruflichen Erfolg auswirkt