Buchpräsentation "Ich mach, was zu mir passt"
Handwerkskammer für Unterfranken
René Geis, Installateur- und Heizungsbauermeister (li.) und Sven Geis, Elektrotechnikermeister (re.), beide Geschäftsführer der Geis Haustechnik, Veitshöchheim, haben über die Vermittlung des Jobstarter-Projekts ihren Auszubildenden Mouhib Ghiloufi (Mitte) gefunden. Alle drei sind Botschafter in der Broschüre ¿Ich mach, was zu mir passt.¿

Netzwerk für die Ausbildung - Q-net Handwerk

Checklisten für Erstausbilder, digitale Elternabende, zahlreiche Schulbesuche – digital und in Präsenz – und viele persönliche Kontakte – das ist ein Teil der Bilanz des Projekts „Q-net Handwerk – Qualität für ausbildende Betriebe“ der Handwerkskammer für Unterfranken. Als Jobstarter plus-Projekt wurde dieses für eine dreijährige Laufzeit aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und des Europäischen Sozialfonds gefördert. Ende des Jahres läuft das Projekt nun aus. „Vieles, was im Projekt erreicht wurde, kann fortgeführt und übernommen werden“, freut sich Barbara Hoffstadt, Leiterin der Abteilung Ausbildung und Mitinitiatorin des Projekts. Im Fokus stand, die Ausbildung im Handwerk und die dahinterstehenden Betriebe, vor allem Klein- und Kleinstbetriebe, zu stärken. So kamen über die Projektlaufzeit unter anderem insgesamt 212 neue Erstausbilder im unterfränkischen Handwerk hinzu.

Unterstützung für Betreibe und Jugendliche

Die Unterstützung für Betriebe reichte von der gemeinsamen Gestaltung zielgruppengerechter Lehrstellenanzeigen bis hin zur direkten Vermittlung potenzieller Praktikanten und Auszubildender sowie deren Betreuung auch während der Ausbildung. Mit handwerklich interessierten jungen Menschen kamen die Projektmitarbeiterinnen bei zahlreichen Schulbesuchen in Kontakt und fungierten als Schnittstelle zwischen Jugendlichen und Betrieben. Durch die Ausrichtung des Projekts vor allem auch auf die Ansprache höherqualifizierter Jugendlicher für das Handwerk wurde das Netzwerk mit den Realschulen und Gymnasien in der Region stark erweitert. Gemeinsam mit den Koordinatoren für berufliche Orientierung (KBO) an den Gymnasien setzten sie beispielsweise zahlreiche Berufsorientierungsmaßnahmen um. „Das Projekt hat einmal mehr gezeigt: Praxiserfahrungen sammeln ist für junge Menschen das A und O, um das Richtige für sich zu finden“, so Barbara Hoffstadt.

"Ich mach, was zu mir passt"

Zum Abschluss des Projekts ist nun eine Broschüre mit dem Titel „Ich mach, was zu mir passt“ entstanden. Darin erzählen Auszubildende, Gesellinnen und Gesellen, Meisterinnen und Meister von ihren Berufen, wie sie diese gefunden haben und warum ihnen diese so viel Spaß machen. Diese Einblicke werden künftig genutzt, um Schülerinnen und Schüler zu ermutigen, sich praktisch auszuprobieren.