Bäcker
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Staatsehrenpreis für unterfränkische Bäcker

20 Bäckereien aus ganz Bayern hat Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber im Dezember 2018 mit dem Staatsehrenpreis für das bayerische Bäckerhandwerk ausgezeichnet. Auch zwei unterfränkische Bäckereien durfen beim Festakt im Max-Joseph-Saal der Münchner Residenz die Medaillen und Urkunden in Empfang nehmen: Gabis Backstube aus Kahl am Main (Lkr. Aschaffenburg) und Bäckerei Heribert Hedrich aus Bad Kissingen. "Auf diese hohe Auszeichnung dürfen Sie zu Recht stolz sein, denn Sie gehören zu den besten Bäckereien Bayerns", sagte die Ministerin in ihrer Laudatio. Zum Ruf Bayerns als Genussland leisten die Bäcker im Freistaat ihren Worten zufolge einen unverzichtbaren Beitrag.

Staatsehrenpreis Bäckerhandwerk
Baumgart/StMELF
Auszeichnung für Gabis Backstube aus Kahl am Main (v.l.): Staatsministerin Michaela Kaniber, Gabriele Gerner-Dölger, Dietmar Dölger, Landesinnungsmeister Heinz Hoffmann

Staatsehrenpreis Bäckerhandwerk
Baumgart/StMELF
Auszeichnung für die Bäckerei Heribert Hedrich aus Bad Kissingen (v.l.): Staatsministerin Michaela Kaniber, Heribert und Trista Hedrich, Landesinnungsmeister Heinz Hoffmann

Insgesamt haben sich in diesem Jahr 100 Betriebe aus 48 Innungen für den Staatsehrenpreis qualifiziert. Grundlage für die begehrte Auszeichnung, die heuer bereits zum 18. Mal vergeben wurde, sind die Ergebnisse der Bäcker bei den jährlichen Brotprüfungen. Die Bewerber müssen über fünf Jahre hinweg jährlich mindestens fünf verschiedene Brote zur Prüfung eingereicht haben, darunter drei gleichbleibende Brotsorten. Das bayerische Bäckerhandwerk nimmt laut Kaniber auch bundesweit eine herausragende Stellung ein: Von den rund 11 300 handwerklichen Betrieben in ganz Deutschland sitzen über 2 500 Bäckereien im Freistaat. Mit einem Jahresumsatz von fast 3,5 Milliarden Euro und mehr als 61 000 Beschäftigten zählen die Bäcker zu den wichtigsten bayerischen Handwerksbranchen.