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Umfrage: Bürokratiekosten bei Umstellung von Kassen

Zum Schutz vor Manipulationen an digitalen Grundaufzeichnungen gibt es seit dem 1. Januar 2020 das sogenannte Gesetz "KassenG" und die Kassensicherungsverordnung. Beides betrifft alle Betriebe, die für ihre Kassenaufzeichnungen eine elektronische Registrierkasse, eine PC-Kasse oder eine Waage mit Kassenfunktion verwenden. Der  Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) führt nun eine Umfrage zu den damit verbundenen Bürokratiekosten durch.

Bereits zu Beginn des Gesetzgebungsverfahrens hat der ZDH kritisiert, dass die Schätzung des Erfüllungsaufwandes der Wirtschaft aus den neuen Anforderungen ordnungsgemäßer Kassenführung mutmaßlich deutlich zu gering ausfiel. Vielen Betrieben sind die Umstände der Umstellung gewiss noch präsent oder sie befinden sich sogar noch in der Umstellungsphase. Möglicherweise haben Sie schon Erfahrungen im Geschäftsalltag gesammelt.

Umfrage zu Bürokratiekosten bei der Umsetzung der neuen Kassenvorgaben

Um die tatsächlich entstandenen einmaligen Umstellungsaufwendungen und die laufenden Aufwände der Handwerksbetriebe möglichst realitätsnah abzubilden, befragt der ZDH bis zum 30. September 2021 betroffene Betriebe.

Die Erfahrungen der Unternehmerinnen und Unternehmer können eine wichtige Rolle bei der Ausgestaltung zukünftiger Überlegungen des Gesetzgebers spielen, z. B. im Hinblick auf eine Ausweitung des Manipulationsschutzes auf andere elektronische Aufzeichnungssysteme oder die Einführung einer allgemeinen Registrierkassenpflicht.

Bitte unterstützen Sie die Bemühungen zur Dokumentation des Bürokratieaufwandes. Ihre Teilnahme hilft den Handwerksorganisationen dabei, auf eine betriebsfreundliche und praxisgerechte Umsetzung zukünftiger Gesetzgebungsvorhaben hinzuwirken.

Vielen Dank für Ihre Teilnahme.