Teamwork im Salon "Ihr Friseur an der Juliuspromenade" (v. l.): Auszubildende Wijittra Yoddamnern, Karl-Heinz Baumeister, Passgenauer Besetzer der Handwerkskammer für Unterfranken, und Friseurmeister Wolfgang Bäuschlein.
Kraus
Teamwork im Salon "Ihr Friseur an der Juliuspromenade" (v. l.): Auszubildende Wijittra Yoddamnern, Karl-Heinz Baumeister, Passgenauer Besetzer der Handwerkskammer für Unterfranken, und Friseurmeister Wolfgang Bäuschlein.

Zusammenfinden leicht gemacht

"Es muss einfach passen" – das ist für Friseurmeister Wolfgang Bäuschlein aus Würzburg der wichtigste Punkt bei der Suche nach neuen Auszubildenden. Dass es mit seiner neuen Auszubildenden gepasst und geklappt hat, verdankt er der Unterstützung der Handwerkskammer für Unterfranken: "Unterstützung von kleinen und mittleren Unternehmen bei der passgenauen Besetzung von Ausbildungsplätzen sowie bei der Integration von ausländischen Fachkräften" so heißt das Förderprogramm in dessen Rahmen Ausbildungsexperte Karl-Heinz Baumeister für kleine und mittlere Betriebe in ganz Unterfranken im Einsatz ist und Betriebe wie den von Wolfgang Bäuschlein bei der Anbahnung von Ausbildungsverhältnissen mit geeigneten Kandidaten unterstützt. "Er hat die richtigen Kontakte und weiß, was die beste Vorgehensweise ist. Das ist, was das Leben leichter macht", berichtet Wolfgang Bäuschlein über die erfolgreiche Zusammenarbeit.

Passgenaue Unterstützung für Betriebe

So hat sich auch Schritt für Schritt angebahnt, dass Wijittra Yoddamnern ihre Ausbildung im Betrieb von Wolfgang Bäuschlein startet. Zuerst absolvierte die 19-Jährige, die ursprünglich aus Thailand stammt, Anfang des Jahres ein mehrwöchiges Praktikum. Die Zusammenarbeit gefiel beiden Seiten so gut, dass es schnell eine Fortsetzung geben sollte. "Ich war so glücklich", freut sich Wijittra Yoddamnern noch heute über die Situation als ihr Chef ihr einen Ausbildungsplatz anbot. Da sie jedoch zu diesem Zeitpunkt eine berufsvorbereitende Maßnahme absolvierte und nicht klar war, ob ihr Sprachniveau für den Besuch der Berufsschule ausreicht, war an einen Wechsel direkt in die Ausbildung nicht zu denken.

Karl-Heinz Baumeister nahm sich des Anliegens an und sprach mit Arbeitsamt und Berufsschulen. Eine geförderte Einstiegsqualifizierung (EQ) konnte starten. Und diese mündete nun in einen Ausbildungsvertrag. Auch wenn der Weg bis zum Ausbildungsvertrag in diesem Fall etwas komplizierter gewesen sei als normal, für die passende Bewerberin lohne sich das allemal, ist sich Ausbilder Wolfgang Bäuschlein sicher. In 30 Jahren hat er rund 90 Lehrlinge ausgebildet und dabei auch mehrmals schon über Vermittlungen der Handwerkskammer Auszubildende aufgenommen.

Schüler fürs Handwerk gewinnen: Passgenaue Besetzung

Potenzielle Auszubildende spricht Karl-Heinz Baumeister bei seiner Arbeit als „Berater in der Passgenauen Besetzung“ beispielsweise auf Berufsinformationsmessen, bei Ausbildungsbörsen oder Berufsorientierungsangeboten und Maßnahmen in den Bildungszentren der Handwerkskammer an. Er ist vor Ort und wirbt für die Ausbildung im Handwerk. Ein weiteres Anliegen des Förderprogramms „Passgenaue Besetzung“ ist die Integration von ausländischen Fachkräften.

Den bei Schülerinnen und Schülern ermittelten Bedarf bringt Karl-Heinz Baumeister mit den Anforderungen aus seinem Netzwerk an Betrieben zusammen und spricht immer wieder neue Unternehmen an. Unternehmen können auch direkt Kontakt mit ihm aufnehmen. Wenn Betriebe bereits geeignete Kandidaten haben, sich eine Vertrags- oder Förderungsumsetzung aufgrund behördlicher Vorgaben als schwierig gestaltet, steht er ebenfalls für Fragen zur Verfügung.



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