Siegergalerie: Ausbildungsberufe F bis J

Herzlichen Glückwunsch allen Kammersiegerinnen und Kammersiegern 2026.

Auf dieser Seite stellen wir die Sieger/innen 2026 und ihre Ausbildungsbetriebe in den Ausbildungsberufen beginnend von F bis J vor:

Fachverkäuferin im Lebensmittelhandwerk, Schwerpunkt Bäckerei

Siegerin: Leonie Treubig, Zimmerau

Ausbildungsbetrieb: papperts GmbH, Bad Königshofen i. Grabfeld

Icon Geld



Steckbriefe

Leonie Treubig, Fachverkäuferin im Lebensmittelhandwerk, Schwerpunkt Bäckerei:

  • Erzähl uns von dem Moment, der Person oder dem Erlebnis, das dich überzeugt hat, den Weg zu deiner Ausbildung einzuschlagen:
    Damals habe ich immer gerne meiner Schwester beim backen zugeschaut was mir sehr gefallen hat und ich wollte gerne mit Menschen arbeiten so entschied ich mich dann für eine Ausbildung als Bäckereifachverkäuferin um jeden Tag kontakt mit Kunden zu haben und leckere Gebäckstücke zu sehen.

  • Was fasziniert dich an deinem Beruf ?
    An meinem Beruf fasziniert mich der ständig wechselnde Kundenkontakt und jeden Tag die Theke gefüllt mit leckeren Gebäcken zu sehen.

  • Was schätzt du an deiner Ausbilderin oder deinem Ausbilder und deinen Kollegen besonders?
    Ich schätze meine Kollegen die immer für einen da sind und auch sehr unterstützend wie eine zweite Familie.

  • Was sind deine nächsten Ziele – beruflich und persönlich?
    Ich möchte mich weiterbilden und Ausbilderin werden, um Lehrlinge auf ihrem Weg durch die Ausbildung zu unterstützen.

  • "Handwerk ist für mich...
    Etwas mit seinen eigenen Händen zuschaffen und dadurch anderen durch eigene Taten ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern."

Selin Heim, Teamleitung Fachgeschäft Bad Königshofen, papperts GmbH:

  • In welchen Berufen bilden Sie aus – und wie viele Auszubildende dürfen Sie aktuell auf ihrem Weg begleiten?
    Fachverkäufer/in im Lebensmittelhandwerk, Bäcker/in, Konditor/in, Fachkraft Lagerlogistik, Industriekaufmann/-kauffrau, Fachinformatiker/in für Systemintegration, Glas- und Gebäudereiniger/in.
    Aktuell bilden wir 38 Auszubildende aus.

  • Hat Ihr Betrieb schon früher Kammersieger oder bei Wettbewerben ausgezeichnete Auszubildende hervorgebracht?
    Das Thema Ausbildung beschäftigt uns seit vielen Jahren intensiv. Daher waren schon immer wieder Kammersieger in Hessen und Bayern dabei, die unser Unternehmen dann auch auf Landesebene vertreten durften.

  • Was prägt die Ausbildung in Ihrem Betrieb?
    Neben der Qualität (im Produkt und im Umgang) ist uns Nähe besonders wichtig. Um unsere Auszubildenden besonders zu unterstützen, veranstalten wir einmal im Monat eine Schulung mit allen Azubis des Unternehmens in der Zentrale. Damit verfolgen wir verschiedenen Ziele: So können die jungen Menschen voneinander lernen, wir ergänzen die Berufsschule und die klassische Ausbildung um ein weiteres Coaching und binden den Nachwuchs an unser Unternehmen. Wir tun das, weil wir überzeugt sind, dass wir den Azubis so weiteres Rüstzeug vermitteln – für die Ausbildung und fürs Leben.

  • Was hat Sie damals an Ihrem Kammersieger/Ihrer Kammersiegerin überzeugt – und was zeichnet ihn/sie heute als Mensch und Fachkraft aus? Worauf sind Sie am meisten stolz?
    Das ist im Rückblick manchmal schwer zu sagen. Wir freuen uns, dass Leonie bei uns ist. Sie hat einen tollen Weg eingeschlagen und wir sind sehr stolz auf ihre Prüfungsergebnisse.

  • Was bedeutet der Kammersieg für Ihren Betrieb und Ihr Ausbildungsteam?
    Wir sind stolz, denn es zeigt, dass wir eine tolle Auswahl getroffen und Leonie gut begleitet haben.

  • "Wir sind stolz auf unseren Kammersieger/unsere Kammersiegerin, weil…
    ...es unseren Betrieb natürlich auch schmückt, eine Siegerin an Bord zu haben. Das ist eine herausragende Leistung von ihr!"

Impressionen

Gruppenfoto drei Personen, in der Mitte Siegerin
papperts GmbH

Siegerin bei Freisprechung
papperts GmbH





Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk, Schwerpunkt Fleischerei

Sieger: Lukas Mark, Würzburg

Ausbildungsbetrieb: Frischemärkte Trabold KG, Würzburg

Icon Geld



Steckbrief

Markus Schreier, Prokist, Frischemärkte Trabold KG:

Rüdiger Krauß, Renos GmbH & Co. KG:

  • In welchen Berufen bilden Sie aus – und wie viele Auszubildende dürfen Sie aktuell auf ihrem Weg begleiten?
    Wir beschäftigen 18 Azubis und wir bilden folgende Berufe aus: Fachverkäufer/ im Lebensmittelhandwerk, Schwerpunkt Fleischerei, Fleischer/in, Verkäufer/in, Kaufleute im Einzelhandel.

  • Hat Ihr Betrieb schon früher Kammersieger oder bei Wettbewerben ausgezeichnete Auszubildende hervorgebracht?
    Wie hatten vor einigen Jahren bereits einmal eine Kammersiegerin. Desweiteren hat unser ehemaliger Azubi und jetzt Marktleiter, Florian Seibl, beim nationalen EDEKA Azubi Wettbewerb "Mega Azubi" unter ca. 10.000 Azubis den 1. Platz belegt.

  • Was prägt die Ausbildung in Ihrem Betrieb?
    Unsere Azubis von heute sind unsere Mitarbeiter und Führungskräfte der Zukunft. Deshalb werden unsere Azubis in allen Bereichen umfassend und ordentlich ausgebildet. Mit Azubis gehen wir auf Augenhöhe um. Unsere Azubis werden in alle Prozesse einbezogen und unsere Azubis sind nicht bei uns, um unliebsame Arbeiten zu machen, die keiner machen möchte. Unsere Azubis besuchen regelmäßig die Azubi-Seminare der EDEKA Gruppe, nehmen an Azubi-Workshops teil und führen im Team Azubi-Projekte durch. Azubis haben bei uns eine sehr gute Azubivergütung und sehr viele Benefits, wie z.B. ein Smartphone mit All Net Flat und 100 GB Highspeed-Datenvolumen.

  • Was hat Sie damals an Ihrem Kammersieger/Ihrer Kammersiegerin überzeugt – und was zeichnet ihn/sie heute als Mensch und Fachkraft aus? Worauf sind Sie am meisten stolz?
    Um einen Kammersieg zu erreichen ist immer Ehrgeiz und ein starker Leistungswille erforderlich. Aber nicht nur das zählt im Leben. Werte wie Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft, Verlässlichkeit, Kritikfähigkeit, Integrität und Empathie sind sehr wichtig. Sowohl unsere damalige Kammersiegerein, als auch unseren jetzigen Kammersieger Lukas Mark schätzen wir dafür sehr.

  • Was bedeutet der Kammersieg für Ihren Betrieb und Ihr Ausbildungsteam?
    Der Kammersieg belohnt zum einen den Fleiß unseres ehemaligen Azubis Lukas Mark und auch das Engagement der verantwortlichen Ausbilder. Wir sind allen sehr dankbar und unheimnlich stolz, was sie as Team gemeinsam erreicht haben.

  • "Wir sind stolz auf unseren Kammersieger/unsere Kammersiegerin, weil…
    ...er mit dem Titel sich selbst, aber auch unsere Leistungen als Ausbildungsunternehmen positiv in die Öffentlichkeit trägt."


Impressionen

Zwei Personen vor Flesichtheke
Frischemärkte Trabold KG





Fahrzeuglackiererin

Siegerin: Saskia Weisser, Miltenberg

Ausbildungsbetrieb: das Lackierzentrum Miltenberg GmbH - Süßner & Schmitt

Icon Fahrzeuglackierer Sprühkanne



Steckbriefe

Saskia Weisser, Fahrzeuglackiererin:

  • Erzähl uns von dem Moment, der Person oder dem Erlebnis, das dich überzeugt hat, den Weg zu deiner Ausbildung einzuschlagen:
    Privat mit meinem Partner begonnen, das seit vielen Jahren bei uns stehende Projektauto zu beginnen. Von uns beiden unser "Jugendtraumauto" - ein BMW E30. Ein Mammutprojekt mit dem die Überlegung und auch die Umsetzung der Ausbildung begonnen hat.
    Ich habe die Ganzlackierung nach allen Vorarbeiten dann im Monat der Gesellenprüfung mit der Ausbildung nach 1,5 Jahren beendet :)

  • Was fasziniert dich an deinem Beruf ?
    Das "am Leben halten" vieler Autos welche nach Unfällen/Rost/Alter etc. unbrauchbar werden würden und noch mehr die Vielfalt damit auch künstlerisch zu gestalten. (Airbrush, Designlackierungen / Customdesigns etc.)
    Wenn man dann vor seinem fertigen Projekt steht und sieht, dass es dann doch fertig und gut wurde ist das Beste.

  • Was schätzt du an deiner Ausbilderin oder deinem Ausbilder und deinen Kollegen besonders?
    Meine Chefs (einer davon ist der hauptsächliche Ausbilder der FZL) haben mein Interesse und meinen eigenen Ehrgeiz immer sehr unterstützt. Fragen und auch der ein oder andere Patzer waren nie ein Problem und es wurde versucht mir das größtmögliche Können/Wissen mitzugeben. Gute Laune und ein respektvoller Umgang war im ganzen Team Standard. :)

  • Was sind deine nächsten Ziele – beruflich und persönlich?
    Die Meisterschule erfolgreich abschließen und mein Können im Beruf anschließend weiterhin vertiefen, persönlich darf nach der zweiten abgeschlossenen Ausbildung und Meisterschule dann erstmal Ruhe und Zeit für private Ziele einkehren

  • "Handwerk ist für mich...
    ...wie Basteln für Erwachsene."

Dennis Schmitt, Geschäftsführer und Ausbilder, das Lackierzentrum Miltenberg GmbH Süßner & Schmitt:

  • In welchen Berufen bilden Sie aus – und wie viele Auszubildende dürfen Sie aktuell auf ihrem Weg begleiten?
    Karosseriebau und Lackierer, derzeit 3 Azubis.

  • Hat Ihr Betrieb schon früher Kammersieger oder bei Wettbewerben ausgezeichnete Auszubildende hervorgebracht?
    Leider nicht.

  • Was prägt die Ausbildung in Ihrem Betrieb?
    Wir alle haben mit Fachkräftemangel zu kämpfen, darum ist es für uns oberstes Gebot vernünftig auszubilden, nur so können wir gewährleisten auch in Zukunft für unsere Kunden mit gewohnter Qualität da zu sein.
    Wir investieren viel Zeit in unsere Azubis um ihnen das nötige Fachwissen zu vermitteln. Gerade arbeiten wir an einem Projekt um den Nachwuchs noch intensiever und gezielter auf die Prüfungen vorzubereiten.

  • Was hat Sie damals an Ihrem Kammersieger/Ihrer Kammersiegerin überzeugt – und was zeichnet ihn/sie heute als Mensch und Fachkraft aus? Worauf sind Sie am meisten stolz?
    Ihr Herzblut und Interesse an dem Job, ihre Ausdauer wenn mal was nicht gleich auf anhieb geklappt hat. Des Weiteren war Saskia von Anfang an sehr wissbegierig und hat auch immer den Blick über den Tellerrand gewagt.

  • Was bedeutet der Kammersieg für Ihren Betrieb und Ihr Ausbildungsteam?
    Es macht uns natürlich sehr stolz eine Kammersiegerin hervorgebracht zu haben. Für uns heißt es jetzt weitermachen, damit das nicht das letzte mal war.

  • "Wir sind stolz auf unseren Kammersieger/unsere Kammersiegerin, weil…
    ...sie es sich hart erarbeitet und verdient hat!"


Impressionen

Frau bei Lackierarbeiten, lackiert Karosserie
Saskia Weisser
Das ist das Auto, mit dem für Kammersiegerin Saskia Weisser alles angefangen hat, die BMW-Ganzlackierung.

Frau Bei Lackierarbeiten
das Lackierzentrum Miltenberg GmbH Süßner & Schmitt

Lackierte Autotür Motiv mit Tieren
Saskia Weisser



Frau bei Lackierarbeiten an Fahrradrahmen
das Lackierzentrum Miltenberg GmbH Süßner & Schmitt







Feinwerkmechaniker

Sieger: Elias Lippert, Hösbach

Ausbildungsbetrieb: S+B Technologie Schätzle GmbH, Hösbach

Zahnräder



Steckbriefe

Elias Lippert, Feinwerkmechaniker:

  • Erzähl uns von dem Moment, der Person oder dem Erlebnis, das dich überzeugt hat, den Weg zu deiner Ausbildung einzuschlagen:
    Da ich in meiner Kindheit / Jugend viel auf dem Landwirtschaftlichen Betrieb von meinem Opa groß geworden bin und daher schon immer mit dem Handwerk in Berührung kam, wurde mir somit das Handwerkliche Interesse in die Wiege gelegt.

  • Was fasziniert dich an deinem Beruf ?
    Für mich ist es die Vielfalt, wie aus einfachen Metall Rohteilen fertige, hochgenaue Maschinenbauteile werden. Dazu Arbeiten an komplexen Fertigungszentren, aber auch einfache Handgesteuerte Maschinen weckt die Faszination für diese Arbeit immer aufs Neue.

  • Was schätzt du an deiner Ausbilderin oder deinem Ausbilder und deinen Kollegen besonders?
    Am meisten zu verdanken habe ich meinem Ausbilder, welcher mich in jeglicher Art und Weise unterstützt hat. Bei jedem weiteren Schritt in meiner Ausbildung stand er immer an meiner Seite und hat mich nie aufgegeben.

  • Was sind deine nächsten Ziele – beruflich und persönlich?
    Mein nächstes Ziel ist die Weiterbildung zum Maschinenbau Techniker. Diesen abzuschließen und meinen Wissenschatz zu erweitern. Was danach die Zukunft bringt steht noch in den Sternen.

  • "Handwerk ist für mich...
    ...alles."

Daniel Faust, Ausbilder, S+B Technologie Schätzle GmbH

  • In welchen Berufen bilden Sie aus – und wie viele Auszubildende dürfen Sie aktuell auf ihrem Weg begleiten?
    Wir bilden den Beruf des*der Feinwerkmechanikers*in aus. Da uns eine hochwertige und intensive Betreuung besonders wichtig ist, begleiten wir aktuell drei Auszubildende auf ihrem Weg ins Berufsleben.

  • Hat Ihr Betrieb schon früher Kammersieger oder bei Wettbewerben ausgezeichnete Auszubildende hervorgebracht?
    Ja, darauf sind wir sehr stolz, auch wenn es natürlich nicht jedes Jahr klappt! Die Auszeichnung zum/zur Kammersieger*in ist für uns die schönste Bestätigung, dass sich unsere intensive und praxisnahe Betreuung auszahlt.

  • Was prägt die Ausbildung in Ihrem Betrieb?
    Die Ausbildung bei uns ist so individuell wie jeder Auszubildende selbst. Schubladendenken gibt es bei uns nicht – wir gehen auf jeden Einzelnen ein, um die bestmögliche Förderung zu bieten

  • Was hat Sie damals an Ihrem Kammersieger/Ihrer Kammersiegerin überzeugt – und was zeichnet ihn/sie heute als Mensch und Fachkraft aus? Worauf sind Sie am meisten stolz?
    Das schnelle Ausrichten seines Mindsets und das zielstrebige Daraufhin arbeiten. Heute ist er nicht nur Kammersieger, sondern auch ein hilfsbereiter Kollege und eine Fachkraft auf Augenhöhe mit seinen erfahrenen Kollegen.

  • Was bedeutet der Kammersieg für Ihren Betrieb und Ihr Ausbildungsteam?
    Das ist für uns die Bestätigung, dass unsere Art der Ausbildung funktioniert, wir auf dem absolut richtigen Weg sind und diesen in Zukunft weiter ausbauen werden.

  • "Wir sind stolz auf unseren Kammersieger/unsere Kammersiegerin, weil…
    ...sein Erfolg zeigt, wie viel man mit Ehrgeiz und Leidenschaft fürs Handwerk erreichen kann, und er damit das beste Vorbild für unsere zukünftigen Azubis ist


Impressionen:

Feinwerkmechaniker an CNC Maschine
S+B Technologie Schätzle GmbH

Feinwerkmechaniker an CNC Maschine
S+B Technologie Schätzle GmbH

Feinwerkmechaniker an CNC Maschine
Elias Lippert



Fleischerin

Sieger: Marie Poppe, Karlburg

Ausbildungsbetrieb: Landmetzgerei Müller Stetten, Inhaber Martin Poppe

Pinke Grafik: Fleischerbeil



Steckbrief

Marie Poppe, Fleischerin:

  • Erzähl uns von dem Moment, der Person oder dem Erlebnis, das dich überzeugt hat, den Weg zu deiner Ausbildung einzuschlagen:
    Schon als Kind habe ich durch meinen Vater einen ersten Einblick in das Handwerk bekommen. Wir haben immer gemeinsam Wurst gemacht, und dabei habe ich gemerkt, wie viel Freude und Spaß mir die Arbeit macht. Auch meine Oma ist im Handwerk als Verkäuferin tätig, sodass mir dieser Bereich schon immer vertraut war.

  • Was fasziniert dich an deinem Beruf ?
    Besonders fasziniert mich, dass man bei der Arbeit die Zeit vergessen kann. Hinter der Herstellung von Wurst steckt viel mehr Technik und Wissen, als man auf den ersten Blick denkt. Gleichzeitig gibt es immer wieder neue Dinge zu lernen und auszuprobieren. Genau diese Mischung aus handwerklichem Arbeiten, Technik und ständigem Dazulernen begeistert mich und hat mich darin bestärkt, diesen Ausbildungsweg einzuschlagen.

  • Was schätzt du an deiner Ausbilderin oder deinem Ausbilder und deinen Kollegen besonders?
    Meine Arbeitskolleginnen und meinen Vater als Ausbilder schätze ich besonders. Das Team der Metzgerei fühlt sich fast wie in einer kleinen Familie an. Man kann mit jedem über alles sprechen und bekommt immer Unterstützung, wenn man sie braucht. Besonders von meinen Kollegen bekomme ich jederzeit einen guten Rat oder kann mir etwas noch einmal zeigen und erklären lassen. Die beiden haben Fachwissen, von dem ich jeden Tag profitieren und lernen kann. Ich finde es schön, dass sich jeder gegenseitig unterstützt und niemand alleine gelassen wird. Ich schätze das Team sehr, weil es immer zusammenhält und auch in stressigen Situationen füreinander da ist.
  • Was sind deine nächsten Ziele – beruflich und persönlich?
    Mein nächstes Ziel ist, Fleischermeisterin zu werden.

  • "Handwerk ist für mich...
    ...Leidenschaft, eine enge Verbindung zu meiner Familie und Zusammenhalt. Durch unseren Familienbetrieb verbindet das Handwerk meine Familie und uns als Team. Jeder zieht an einem Strang und man unterstützt sich gegenseitig. Gleichzeitig ist das Handwerk unglaublich lehrreich, weil man jeden Tag etwas Neues lernen kann und eigentlich nie auslernt. Es fasziniert mich, wie vielseitig das Handwerk ist und dass man mit Leidenschaft, Ehrgeiz und Teamarbeit erfolgreich sein kann."

Impressionen

Fleischerin Porträtfoto
Marie Poppe

Team Fleischerei, drei Personen
Marie Poppe





Fotografin

Sieger: Ina Väth, Werbach

Ausbildungsbetrieb: Foto Schwab, Remlingen

Pinke Grafik: Fleischerbeil



Steckbrief

Marie Poppe, Fleischerin:

  • Erzähl uns von dem Moment, der Person oder dem Erlebnis, das dich überzeugt hat, den Weg zu deiner Ausbildung einzuschlagen:
    Mir war von Anfang an klar; ich möchte einen kreativen Beruf ausüben. Nach zwei Praktika in Fotostudios stand für mich fest, dass ich Fotografin werden möchte.

  • Was fasziniert dich an deinem Beruf ?
    Am meisten erfüllt mich in meinem Beruf die Freude der Menschen in ihren Gesichtern zu sehen, wenn sie die fertigen Bilder anschauen und sehen wie glücklich ich sie durch meine Kamera sehen konnte.

  • Was schätzt du an deiner Ausbilderin oder deinem Ausbilder und deinen Kollegen besonders?
    Ich durfte von meinen Kollegen unheimlich viel lernen. Mir wurden schon früh Aufgaben zugetraut durch die ich wachsen und lernen konnte.

  • Was sind deine nächsten Ziele – beruflich und persönlich?
    Ich möchte besonders meinen eigenen Stil noch mehr finden und mehr eigene freie Projekte umsetzen und neue Techniken ausprobieren

  • "Handwerk ist für mich...
    ...die Fähigkeit eigene Ideen kreativ umzusetzen."


Impressionen

Fotografin mit Kamera
Ina Väth

Braut wird von Fotografin fotografiert
Ina Väth

Fotografin legt Brautkleid zurecht
Ina Väth



Fotografin richtet etwas an MOdel
Ina Väth







Friseur

Siegerin: Fabio Walter, Schwarzach a. Main

Ausbildungsbetrieb: Friseur Walter, Kitzingen

Icon Friseur Schere und Kamm





Steckbriefe

Fabio Walter, Friseur:

  • Erzähl uns von dem Moment, der Person oder dem Erlebnis, das dich überzeugt hat, den Weg zu deiner Ausbildung einzuschlagen:
    Ich bin mit dem Beruf von klein auf aufgewachsen und hatte dadurch schon früh viele Berührungspunkte damit. So ist bei mir schon früh das Interesse entstanden und mit der Zeit war für mich klar, dass ich diesen Weg gehen möchte.

  • Was fasziniert dich an deinem Beruf ?
    Mich fasziniert besonders die Handwerkskunst und der Kontakt zu den Kunden. Es macht mir Spaß, mit den eigenen Händen etwas zu schaffen und gleichzeitig die Wünsche der Kunden umzusetzen.

  • Was schätzt du an deiner Ausbilderin oder deinem Ausbilder und deinen Kollegen besonders?
    Mein Vater und meine Tante haben mich von Anfang an unterstützt und mir viel von ihrem Wissen mitgegeben. Auch meine Kollegen sind immer für mich da und helfen mir. Ich schätze besonders, dass ich mich auf alle verlassen kann und wir ein gutes Miteinander haben.

  • Was sind deine nächsten Ziele – beruflich und persönlich?
    Mein nächstes Ziel ist es, meinen Meister und Verantwortung übernehmen. Es ist schön für mich, einen Betrieb, mit dem ich von klein auf verbunden bin, später selbst weiterführen zu dürfen.

  • "Handwerk ist für mich...
    ...Leidenschaft, Tradition, Modernes und das Streben danach, jeden Tag besser zu werden."

Thomas Walter, Friseur Walter, Kitzingen:

  • In welchen Berufen bilden Sie aus – und wie viele Auszubildende dürfen Sie aktuell auf ihrem Weg begleiten?
    Friseurhandwerk, Leider aktuell keine Auszubildende im Betrieb. In der Vergangenheit etwa 25 bis 30 Lehrlinge ausgebildet.

  • Hat Ihr Betrieb schon früher Kammersieger oder bei Wettbewerben ausgezeichnete Auszubildende hervorgebracht?
    Ja. Ab 1985 unterfränkische bzw bayerische Meisterschaften in allen Lehrjahren den 1. Platz belegt. Unterfränkischer Juniorenmeister 1990 und Unterfränkischer Meister 1992. Weltmeisterschaft 6. Platz 2014.

  • Was prägt die Ausbildung in Ihrem Betrieb?
    Junge Nachwuchstalente müssen einfach gefördert werden,daher bieten wir im Betrieb regelmäßig Schulungsabende an. Aus schwächen ,stärke zu erreichen ist ein tolles Gefühl sowohl als Ausbilder als auch als Auszubildender.

  • Was hat Sie damals an Ihrem Kammersieger/Ihrer Kammersiegerin überzeugt – und was zeichnet ihn/sie heute als Mensch und Fachkraft aus? Worauf sind Sie am meisten stolz?
    Schon während der Ausbildung hat uns Fabio durch seine Leidenschaft, Zuverlässigkeit und handwerkliches Geschick überzeugt. Heute zeichnet ihr auch seine selbständige und gewissenhafte Arbeitsweise aus. Besonders stolz sind wir darauf, wie er sich fachlich und persönlich weiterentwickelt hat und heute ein wichtiger Teil unseres Teams ist.

  • Was bedeutet der Kammersieg für Ihren Betrieb und Ihr Ausbildungsteam?
    Wir sind alle stolz auf solche beruflichen Erfolge, wir haben dadurch eine tolle Außenwerbung.

  • "Wir sind stolz auf unseren Kammersieger/unsere Kammersiegerin, weil…
    ...er in kurzer Zeit im Beruf gewachsen ist, und wirklich tolle Arbeiten macht."



Impressionen

Friseur an Übungskopf
LIV Friseure Bayern

Friseur mit seinem Gewinnerkopf/Gewinnerfrisur
LIV Friseure Bayern

Friseur föhnt an Übungskopf
LIV Friseure Bayern



Hörakustikerin

Siegerin: Jule Trütschler von Falkenstein, Dingoldhausen

Ausbildungsbetrieb: Hörakustik Andernach & Martin OHG, Haßfurt

Icon Hörakustiker Ohr



Steckbriefe

Jule von Falkenstein, Hörakustikerin:

  • Erzähl uns von dem Moment, der Person oder dem Erlebnis, das dich überzeugt hat, den Weg zu deiner Ausbildung einzuschlagen:
    Ich habe den Beruf der Hörakustikerin gewählt, weil ich Menschen dabei helfen möchte, wieder mehr Lebensqualität und Anteilnahme im Alltag zu erfahren.
    Nur zu gut weiß ich, welche entscheidende Rolle das Hören im täglichen Leben spielt, denn ich bin selbst betroffen und trage bereits seit meinem ersten Lebensjahr Hörgeräte. Dadurch kann ich mich besonders gut in die Situation meiner Kundinnen und Kunden hineinversetzen. Ich weiß, wie es sich anfühlt, auf Hörgeräte angewiesen zu sein, kenne die Herausforderungen aus eigener Erfahrung und kann deshalb auch persönliche Tipps und Tricks weitergeben.
    Genau diese eigene Erfahrung hat mir gezeigt, wie wertvoll es ist, wenn man jemanden an seiner Seite hat, der nicht nur fachlich kompetent ist, sondern auch wirklich versteht, was man selbst erlebt.
    Ich möchte Menschen helfen, ihnen mehr Sicherheit im Alltag geben und ihnen ermöglichen, wieder aktiv am Leben teilzunehmen. Genau deshalb bin ich Hörakustikerin geworden.
  • Was fasziniert dich an deinem Beruf ?
    Mich fasziniert besonders die Vielseitigkeit meines Berufs. Als Hörakustikerin habe ich jeden Tag unterschiedliche Aufgaben und Herausforderungen. Ich arbeite direkt mit und am Kunden, berate, passe Hörgeräte individuell an und begleite Menschen auf ihrem Weg zu besserem Hören.
    Gleichzeitig gehört auch die Arbeit am Computer und der handwerkliche Bereich dazu. Gerade diese Mischung macht den Beruf für mich so abwechslungsreich. Kein Kunde und kein Hörbedarf ist gleich, sodass ich mich immer wieder auf neue Situationen einstellen und individuelle Lösungen finden muss.
    Genau diese Abwechslung macht meinen Beruf für mich so spannend – als Hörakustikerin wird es nie langweilig.

  • Was schätzt du an deiner Ausbilderin oder deinem Ausbilder und deinen Kollegen besonders?
    Mein Team war die größte Stütze während meiner Ausbildung. Sie waren immer für mich da – egal, ob ich tausend Fragen hatte oder manchmal kurz davor war zu verzweifeln. Wir haben gemeinsam geübt, verschiedene Herangehensweisen ausprobiert und ich durfte dadurch auf ganz unterschiedliche Arten lernen.
    Besonders schön fand ich, dass mein Team immer an mich geglaubt und mir den Rücken freigehalten hat. Meine Ausbilderin Ronja hatte für meine Anliegen immer ein offenes Ohr, neue Ideen und vor allem immer eine Lösung, wenn ich selbst nicht mehr weiterwusste. Sie hat mich ermutigt, weiterzumachen und an mich selbst zu glauben.
    Diese Unterstützung und das Vertrauen, das mir entgegengebracht wurde, schätze ich sehr und dafür bin ich unglaublich dankbar. Ich hätte mir kein besseres Team für meine Ausbildung wünschen können. Ihr seid toll! ❤️

  • Was sind deine nächsten Ziele – beruflich und persönlich?
    Zunächst möchte ich das, was ich während meiner Ausbildung gelernt habe, weiter festigen und im Berufsalltag immer sicherer werden. Ich möchte möglichst viele Erfahrungen sammeln und vielen unterschiedlichen Menschen begegnen. Jeder Mensch ist anders, und genau das möchte ich nutzen, um zu lernen, in verschiedenen Situationen richtig zu reagieren und individuell auf meine Kundinnen und Kunden einzugehen.
    Persönlich möchte ich vor allem weiter an mich glauben und selbstbewusster werden. Ich möchte mir bewusst machen, was ich bereits geschafft habe, und darauf auch stolz sein. Mein Ziel ist es, mich sowohl fachlich als auch persönlich weiterzuentwickeln und mit Freude und Selbstvertrauen in meine berufliche Zukunft zu gehen.

  • "Handwerk ist für mich...
    ...Menschen mit meiner Arbeit zu helfen, ihren Alltag ein Stück leichter zu machen und ihnen dadurch mehr Lebensqualität zu schenken."

Jochen Andernach, Inhaber, Höraktustik Andernach & Martin:

  • In welchen Berufen bilden Sie aus – und wie viele Auszubildende dürfen Sie aktuell auf ihrem Weg begleiten?
    Hörakustiker/in

  • Was prägt die Ausbildung in Ihrem Betrieb?
    Warum wir so viel Herzblut in die Nachwuchsförderung stecken? Weil die Auszubildenden von heute unsere Kollegen und die Zukunft unseres Betriebs von morgen sind. Es erfüllt uns mit Stolz zu sehen, wie aus Jugendlichen, die das erste Mal eine Werkstatt betreten, selbstbewusste Fachkräfte werden, die komplexe Bauteile perfekt fertigen können. Das Handwerk lebt von der Weitergabe von Wissen – und wir wollen, dass dieses Wissen auf Top-Niveau bleibt.

  • Was hat Sie damals an Ihrem Kammersieger/Ihrer Kammersiegerin überzeugt – und was zeichnet ihn/sie heute als Mensch und Fachkraft aus? Worauf sind Sie am meisten stolz?
    Bei Jule haben wir schon früh gemerkt: Da steckt etwas Besonderes drin. Ihre Neugier, ihr Ehrgeiz und vor allem ihre Freude an der Hörakustik haben uns von Anfang an begeistert. Sie hat nicht nur gefragt, wie etwas funktioniert, sondern wollte immer verstehen, warum.
    Heute erfüllt es uns mit großem Stolz zu sehen, welchen Weg sie gegangen ist. Jule verbindet fachliches Können mit echter Menschlichkeit und Einfühlungsvermögen – genau das, was unseren Beruf ausmacht. Dass wir sie auf ihrem Weg von der Auszubildenden bis zur Kammersiegerin begleiten durften, macht uns besonders stolz. Und noch schöner ist es zu sehen, dass sie sich dabei ihre offene und herzliche Art bewahrt hat.

  • Was bedeutet der Kammersieg für Ihren Betrieb und Ihr Ausbildungsteam?
    Für uns als kleines Unternehmen, das erst 2020 gegründet wurde, ist Jules Kammersieg etwas ganz Besonderes. Er zeigt uns, dass gute Ausbildung keine Frage der Betriebsgröße ist, sondern von Zeit, Vertrauen und echtem Herzblut lebt.
    Natürlich ist es in erster Linie Jules Erfolg – sie hat ihn sich mit ihrem Können und ihrem Einsatz verdient. Gleichzeitig macht es uns unglaublich stolz, dass wir sie auf diesem Weg begleiten durften. Für unser gesamtes Team und Ihre Ausbilderin Ronja Binder ist das eine tolle Bestätigung und Motivation, genauso weiterzumachen: jungen Menschen etwas zutrauen, sie individuell fördern und ihnen die Begeisterung für unser Handwerk mitgeben.
  • "Wir sind stolz auf unseren Kammersieger/unsere Kammersiegerin, weil…
    ...sie mit Leidenschaft, Ehrgeiz und ganz viel Herz ihren Weg gegangen ist – und uns gezeigt hat, was entstehen kann, wenn Talent, Freude am Beruf und eine starke Ausbildung zusammenkommen."


Impressionen

Porträtfoto Hörakustikerin
Hörakustikerin an Gerät
Teamfoto in Geschäft
Teamfoto vier Personen Hörakustiker
Hörakustikerin mit Gesellenbrief
Hörakustikerin prüft Bauteil mit Lupe