Siegergalerie: Ausbildungsberufe K bis N

Herzlichen Glückwunsch allen Kammersiegerinnen und Kammersiegern 2026. Auf dieser Seite stellen wir die Sieger/innen 2026 und ihre Ausbildungsbetriebe in den Ausbildungsberufen beginnend von K bis N vor:

Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker, Fachrichtung Karosserie- und Fahrzeugbautechnik

Sieger: Luca Gilmer, Krombach

Ausbildungsbetrieb: Fahrzeugbau Urban GmbH & Co. KG, Schöllkrippen

Icon Karosseriebauer Fahrzeugkarosserie



Steckbriefe

Luca Gilmer, Karosserie- und Fahrzeugbauer, Fachrichtung Karosserie- und Fahrzeugbautechnik:

  • Erzähl uns von dem Moment, der Person oder dem Erlebnis, das dich überzeugt hat, den Weg zu deiner Ausbildung einzuschlagen:
    Mein alter Aushilfsjob als Grünpfleger bei meiner Firma.

  • Was fasziniert dich an deinem Beruf ?
    Die vielen unterschiedlichen Arbeitsverfahren, Materialien und das damit eingehende Wissen. Vor allem aber dass man am Ende ein Fahrzeug stehen hat was man selbst so auf die Straße gebracht hat.

  • Was schätzt du an deiner Ausbilderin oder deinem Ausbilder und deinen Kollegen besonders?
    Sie haben immer die perfekten Ratschläge am Start wenn man mal nicht weiter wissen sollte und natürlich auch die essentiellen guten Sprüche.

  • Was sind deine nächsten Ziele – beruflich und persönlich?
    Auf jeden Fall in dieser Branche bleiben und sehen was die Zukunft bringt.

  • "Handwerk ist für mich...
    ...schaffe."

Daniel Urban, Geschäftsführer, Daniel Urban Fahrzeugbau GmbH & Co. KG:

  • In welchen Berufen bilden Sie aus – und wie viele Auszubildende dürfen Sie aktuell auf ihrem Weg begleiten?
    Kfz-Mechatroniker, FR Nutzfahrzeuge (m/w/d)
    Karosserie- & Fahrzeugbaumechaniker, FR Fahrzeugbau (m/w/d)
    Kauffrau/Kaufmann für Büromanagement (m/w/d)
    Insgesamt dürfen wir 6 Auszubildende begleiten.

  • Hat Ihr Betrieb schon früher Kammersieger oder bei Wettbewerben ausgezeichnete Auszubildende hervorgebracht?
    Ja. Im Januar 2026 stellte unser Betrieb den Jahrgangsbesten im Ausbildungsberuf Nutzfahrzeug-Mechatroniker bei der Handwerkskammer Unterfranken.
    Bereits 2024 erreichte ein Auszubildender unseres Betriebs den zweiten Platz bei der Handwerkskammer Unterfranken.

  • Was prägt die Ausbildung in Ihrem Betrieb?
    Für uns gilt: Ohne Ausbildung gibt es keine Fachkräfte. Durch die Verbindung von Reparaturbetrieb, Fahrzeugneubau und Sondermaschinen bieten wir eine sehr vielseitige Ausbildung. Unsere Auszubildenden lernen dabei nicht nur den Austausch von Teilen, sondern verstehen auch deren Funktion und Zusammenhänge – von den Grundlagen bis hin zu kompletten Baugruppen und elektrohydraulischen Anlagen.

  • Was hat Sie damals an Ihrem Kammersieger/Ihrer Kammersiegerin überzeugt – und was zeichnet ihn/sie heute als Mensch und Fachkraft aus? Worauf sind Sie am meisten stolz?
    Er nimmt jede Aufgabe an, bewertet sie sachlich und setzt sie professionell um. Das handwerkliche Geschick hat er bereits mitgebracht – wir konnten seine Fähigkeiten während der Ausbildung weiter verfeinern. Besonders stolz sind wir auf seine Entwicklung und darauf, dass er sein Können nun mit dem Kammersieg unter Beweis gestellt hat.

  • Was bedeutet der Kammersieg für Ihren Betrieb und Ihr Ausbildungsteam?
    Der Kammersieg ist für uns ein Aushängeschild und eine schöne Bestätigung unserer Ausbildungsarbeit. Natürlich ist ein solcher Erfolg ohne einen talentierten und motivierten Auszubildenden nicht möglich. Wir versuchen, unter den entsprechenden Voraussetzungen die bestmögliche Ausbildung zu bieten. Gleichzeitig hilft uns der Kammersieg dabei, weitere Auszubildende für unseren Betrieb zu gewinnen und uns im Wettbewerb mit größeren Unternehmen zu behaupten.

  • "Wir sind stolz auf unseren Kammersieger/unsere Kammersiegerin, weil…
    ...wir ihn durch seiner Ausbildung begleiten und seine Entwicklung miterleben durften."


Impressionen

Porträtfoto Sieger
Sieger in Werkstatt vor Schneepflug
Zwei Personen bei Übergabe von Feuerwehrautos
Porträtfoto Betriebsinhaber
Sieger in Werkstatt zwischen großen Fahrzeugen



Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker, Fachrichtung Karosserieinstandhaltungstechnik

Sieger: Jannis Buchholz, Wiesentheid

Ausbildungsbetrieb: Christian Pietz, Würzburg

Icon Karosseriebauer Fahrzeugkarosserie



Steckbriefe

Jannis Buchholz, Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker, Fachrichtung Karosserieinstandhaltungstechnik:

  • Erzähl uns von dem Moment, der Person oder dem Erlebnis, das dich überzeugt hat, den Weg zu deiner Ausbildung einzuschlagen:
    Mein Vater betreibt schon seit Jahrzehnten eine Autowerkstatt, die sich auf Instandhaltung und Reparatur von Pkw, sowie auf die Restauration von Oldtimern aller Art spezialisiert hat.
    Somit wurde ich schon von Klein auf mit dem Virus „Auto“ infiziert. Besonders die Blecharbeiten, die mit einer Restauration einher gehen, machen mir besonders Spaß, weshalb ich mich dazu entschieden habe, in diesem Beruf eine Ausbildung zu absolvieren.

  • Was fasziniert dich an deinem Beruf ?
    Mich fasziniert besonders das Material, bzw. was bei richtiger Bearbeitung daraus entstehen kann. Mit dem richtigen Fingerspitzengefühl kann aus jedem noch so verrosteten und kaputten Metallteil wieder ein perfektes Karosserieteil entstehen.

  • Was schätzt du an deiner Ausbilderin oder deinem Ausbilder und deinen Kollegen besonders?
    Wir waren ein tolles Team, bei dem ich von Beginn an sehr viel eigenständig arbeiten durfte und mich eine große Vielfalt an Aufgaben erwartete.

  • Was sind deine nächsten Ziele – beruflich und persönlich?
    Ich möchte in naher Zukunft meinen Meister machen damit ich im elterlichen Betrieb mit bestem Know-How das Team unterstützen kann.

  • "Handwerk ist für mich...
    ...Vielseitigkeit."

Christian Pietz, 

  • In welchen Berufen bilden Sie aus – und wie viele Auszubildende dürfen Sie aktuell auf ihrem Weg begleiten?
    Fahrzeuglackierer/in, Karosserie- und Fahrzeugbauer/in, Fachrichtung Karosserieinstandhaltung. Aktuell 3 Auszubildende

  • Hat Ihr Betrieb schon früher Kammersieger oder bei Wettbewerben ausgezeichnete Auszubildende hervorgebracht?
    Nein, bisher noch nicht.

  • Was prägt die Ausbildung in Ihrem Betrieb?
    Fordern und fördern, es dürfen/müssen auch Fehler gemacht werden!
    Meine Lehrlinge müssen von Tag 1 mitarbeiten und merken, dass sie Teil des Teams sind.

  • Was hat Sie damals an Ihrem Kammersieger/Ihrer Kammersiegerin überzeugt – und was zeichnet ihn/sie heute als Mensch und Fachkraft aus? Worauf sind Sie am meisten stolz?
    Die Leidenschaft am Beruf. Interesse an den Fahrzeugen. Handwerkliches Geschick.

  • Was bedeutet der Kammersieg für Ihren Betrieb und Ihr Ausbildungsteam?
    Ansporn für jetzige Auszubildende, selbiges zu erreichen.

  • "Wir sind stolz auf unseren Kammersieger/unsere Kammersiegerin, weil…
    ...er unsere Leidenschaft aufgenommen hat und weitertransportiert."


Impressionen

Sieger steht an Karosserie in Werkstatt und blickt in die Kamera
Jannis Buchholz
Screenshot

Sieger walzt Bleck an der Maschine
Jannis Buchholz
Screenshot





Kauffrau für Büromanagement

Siegerin: Pauline Reß, Stadtlauringen

Ausbildungsbetrieb: SMR GmbH, Schweinfurt

Icon Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement Rechner Handy Kuli



Steckbrief

Marie Stenger, Kauffrau für Büromanagement:

  • Erzähl uns von dem Moment, der Person oder dem Erlebnis, das dich überzeugt hat, den Weg zu deiner Ausbildung einzuschlagen:
    Einen einzelnen Moment oder eine bestimmte Person gab es bei mir nicht. Ich habe mich bewusst für die Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement entschieden, weil ich darin eine gute und vielseitige Grundlage für meinen beruflichen Weg gesehen habe. Die Kombination aus Organisation, Kommunikation und den unterschiedlichen kaufmännischen Aufgaben hat mich dabei besonders angesprochen.

  • Was schätzt du an deiner Ausbilderin oder deinem Ausbilder und deinen Kollegen besonders?
    Wenn ich in der Berufsschule etwas nicht verstanden hatte oder Fragen zu bestimmten Themen hatte, konnte ich mich jederzeit an meine Kollegin wenden. Sie hat mir die Themen nochmal in Ruhe erklärt und mir dadurch sehr geholfen. Bei Problemen oder Fragen im Ausbildungsalltag war auch meine Ausbilderin immer eine sehr gute Ansprechpartnerin und hat mich unterstützt und mir weitergeholfen.

  • Was sind deine nächsten Ziele – beruflich und persönlich?
    Beruflich möchte ich meine Erfahrungen vertiefen und mich fachlich weiterentwickeln. Persönlich möchte ich Neues lernen und meine Stärken ausbauen.



Kraftfahrzeugmechatroniker

Sieger: Vanessa Haschert, Aschaffenburg

Ausbildungsbetrieb: Richard Wenzel GmbH, Bad Königshofen

Icon Kerze



Steckbrief

Vanessa Haschert, Kerzenherstellerin und Wachszieherin:

  • Erzähl uns von dem Moment, der Person oder dem Erlebnis, das dich überzeugt hat, den Weg zu deiner Ausbildung einzuschlagen:
    Schon von klein auf habe ich mich für kreative Arbeiten und Malen begeistert. Aus diesem Grund habe ich mir einen kreativen Ausbildungsberuf ausgesucht.

  • Was fasziniert dich an deinem Beruf ?
    Am besten finde ich es am Ende des Tages ein Endprodukt zu sehen und zu sehen was man mit seinen eigenen Händen geschafft hat.

  • Was sind deine nächsten Ziele – beruflich und persönlich?
    Ich habe beschlossen, dass ein Handwerk nicht genug ist und ich mehr lernen möchte. Zurzeit arbeite ich als Floristik-Mitarbeiterin bei Blume2000.

  • "Handwerk ist für mich...
    ...Leidenschaft."


Impressionen

Siegerin mit Blumenstrauß
Christliche Kerze mit Bild daneben
Zwei weiße dünne Kerzen mit Verzierung
Blumenstrauß
Kerze mit Katzenmotiv
Nahaufnahme Pinsel bemalt Kerze

Land- und Baumaschinenmechatroniker

Siegerin: Philipp Schwanfelder, Thüngersheim

Ausbildungsbetrieb: BayWa Ag, Gerolzhofen

Logo Land- und Baumaschinenmechatroniker Schraubenschlüssel



Steckbrief

  • Erzähl uns von dem Moment, der Person oder dem Erlebnis, das dich überzeugt hat, den Weg zu deiner Ausbildung einzuschlagen:
    Als kleines Kind war es für mich das Größte zusammen mit meinem Vater Landmaschinen zu reparieren.

  • Was fasziniert dich an deinem Beruf ?
    Zu sehen, wie ein glücklicher Kunde wieder mit einer voll funktionsfähigen Maschine vom Hof fährt und seine Arbeit verrichten kann.

  • Was schätzt du an deiner Ausbilderin oder deinem Ausbilder und deinen Kollegen besonders?
    Dass ich bei Fragen immer auf offene Ohren gestoßen bin und mir immer weitergeholfen wurde. Außerdem durfte ich mich auch ständig neuen Herausforderungen stellen.

  • Was sind deine nächsten Ziele – beruflich und persönlich?
    Weitere Erfahrungen in meinem Beruf sammeln, um mein Wissen zu erweitern.

  • "Handwerk ist für mich...
    ...Leidenschaft."


Malerin und Lackiererin, Fachrichtung Gestaltung und Instandhaltung

Sieger: Emely Hebling, Würzburg

Ausbildungsbetrieb: Albrecht Geier, Inh. Geier Andreas, Eisingen

Icon Maler und Lackierer Farbrolle



Steckbrief

Emely Hebling, Malerin und Lackiererin:

  • Erzähl uns von dem Moment, der Person oder dem Erlebnis, das dich überzeugt hat, den Weg zu deiner Ausbildung einzuschlagen:
    Ich hatte zuvor eine Ausbildung im Büro gemacht, aber schnell gemerkt, dass das nicht das Richtige für mich ist. Da ich mich schon immer für das Handwerk interessiert habe, habe ich mich dafür entschieden. Vor allem, weil man viel in Bewegung ist und am Ende direkt sieht, was man geleistet hat.

  • Was fasziniert dich an deinem Beruf ?
    Die Kombination aus allem. Der lockere Umgang auf der Baustelle. Man lernt nie aus und sieht was man geleistet hat.

  • Was schätzt du an deiner Ausbilderin oder deinem Ausbilder und deinen Kollegen besonders?
    Mein Team hat mich immer unterstützt und mir viel beigebracht. Besonders schätze ich den Zusammenhalt und dass man sich aufeinander verlassen kann, wenn es offene Fragen gibt.

  • Was sind deine nächsten Ziele – beruflich und persönlich?
    Als Erstes möchte ich den Landeswettbewerb gewinnen. Im nächsten Jahr möchte ich dann meinen Meister beginnen und mich sowohl beruflich als auch persönlich weiterentwickeln und über mich hinauswachsen.

  • "Handwerk ist für mich...
    ...Abwechslung und jeden Tag etwas Neues."


Impressionen

Malerin an großem Tapeziertisch
Malerin auf Baustelle
Malerin mit Schablone
Malerin an Wand, föhnt Farbe trocken
Malerin bei Freisprechung

Maßschneiderin, Schwerpunkt Damen

Siegerin: Lara Kanz, Oerlenbach

Ausbildungsbetrieb: Kelly Omelly Bridal Couture, Bad Neustadt a. d. Saale

Kelly Elisabeth Röhrig



Steckbriefe

Lara Kanz, Maßschneiderin, Schwerpunkt Damen:

  • Erzähl uns von dem Moment, der Person oder dem Erlebnis, das dich überzeugt hat, den Weg zu deiner Ausbildung einzuschlagen:
    Ich hatte durch meine Oma, die auch Schneiderin war schon als Kind großes Interesse am Nähen, dadurch hat sich mit den Jahren der Wunsch entwickelt das Schneiderhandwerk professionell zu erlernen.

  • Was fasziniert dich an deinem Beruf ?
    Ich finde es beeindruckend wie aus einem "einfachen" Stück Stoff ein ganz individuelles, hochwertiges Kleidungsstück entstehen kann.

  • Was schätzt du an deiner Ausbilderin oder deinem Ausbilder und deinen Kollegen besonders?
    An meiner Ausbilderin schätze ich das Vertrauen und die offene Art, die sie mir im Laufe der gesamten Ausbildung entgegengebracht hat. Sie gab mir die Möglichkeit meine eigenen Ideen und Vorstellungen während dem Lernen einzubringen.

  • Was sind deine nächsten Ziele – beruflich und persönlich?
    Ich möchte mich sowohl beruflich als auch persönlich weiterentwickeln und neue Erfahrungen sammeln. Aktuell arbeite ich als Produktentwicklerin und kann somit einen neuen textilen Arbeitsraum kennenlernen.

  • "Handwerk ist für mich...
    ...die Fähigkeit mit seinen Händen etwas Neues zu erschaffen!"

Kelly Elisabeth Röhrig, Inhaberin Kelly Omelly Bridal Couture:

  • In welchen Berufen bilden Sie aus – und wie viele Auszubildende dürfen Sie aktuell auf ihrem Weg begleiten?
    Ich bilde im Damenmaßschneiderhandwerk aus. Aktuell habe ich keine Auszubildende, da meine letzte Auszubildende ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen hat.

  • Hat Ihr Betrieb schon früher Kammersieger oder bei Wettbewerben ausgezeichnete Auszubildende hervorgebracht?
    Ja. Meine bisherige Auszubildende Lara wurde Kammersiegerin im Damenmaßschneiderhandwerk und hat ihre Gesellenprüfung mit beeindruckenden 99,5 von 100 Punkten abgeschlossen. Darauf bin ich natürlich besonders stolz. Für mich zeigt das, was möglich ist, wenn Talent, Ehrgeiz und gute handwerkliche Ausbildung zusammenkommen.

  • Was prägt die Ausbildung in Ihrem Betrieb?
    Meine Ausbildung prägt echtes Handwerk, Eigenverantwortung und die Freude daran, etwas mit den eigenen Händen zu erschaffen. Mir ist wichtig, dass meine Auszubildenden nicht nur Techniken lernen, sondern verstehen, warum etwas funktioniert und worauf es bei Qualität und Passform ankommt. Ich möchte Wissen, Leidenschaft und Selbstvertrauen weitergeben, denn gutes Handwerk lebt davon, dass wir es an die nächste Generation weitergeben.

  • Was hat Sie damals an Ihrem Kammersieger/Ihrer Kammersiegerin überzeugt – und was zeichnet ihn/sie heute als Mensch und Fachkraft aus? Worauf sind Sie am meisten stolz?
    Mich hat von Anfang an ihre schnelle Auffassungsgabe, ihr Ehrgeiz und ihre Begeisterung für das Handwerk überzeugt. Heute zeichnet sie vor allem ihre Selbstständigkeit, Genauigkeit und ihr großes Verantwortungsbewusstsein aus. Besonders stolz bin ich darauf, zu sehen, wie sie sich fachlich und persönlich entwickelt hat und dass sie ihr Können mit so viel Leidenschaft einsetzt.

  • Was bedeutet der Kammersieg für Ihren Betrieb und Ihr Ausbildungsteam?
    Der Kammersieg ist für mich eine riesige Bestätigung und natürlich ein Grund, richtig stolz zu sein. Gleichzeitig macht es mich stolz, das Wissen und die Werte weitergeben zu können, die ich selbst in meiner Ausbildung und von meinen Mentoren mitbekommen habe. Ohne diese Menschen und ihre Unterstützung wäre ich heute nicht die Handwerkerin und Ausbilderin, die ich bin. Dass ich dieses Wissen an Lara weitergeben konnte und sie ihren eigenen Weg damit gehen kann, bedeutet mir sehr viel.

  • "Wir sind stolz auf unseren Kammersieger/unsere Kammersiegerin, weil…
    ...weil sie mit viel Ehrgeiz, Leidenschaft und Herzblut ihren Weg gegangen ist und gezeigt hat, was mit Freude am Handwerk, Fleiß und einer guten Ausbildung möglich ist."


Impressionen

Maßschneiderin an Tisch mit einem Stück Stoff
Maßschneiderin in Atelier mit Gesellenbrief
Ausbilderin und Auszubildende
Maßschneiderin in Atelier mit Gesellenbrief



Maßschneiderin, Schwerpunkt Herren

Siegerin: Leonie Sandvoss, Weimar

Ausbildungsbetrieb: Bundespolizei Aus- und Weiterbildungszentrum, Oerlenbach

Kelly Elisabeth Röhrig



Steckbrief

Thorsten Krug, Pressesprecher, Bundespolizei Aus- und Weiterbildungszentrum:

  • In welchen Berufen bilden Sie aus – und wie viele Auszubildende dürfen Sie aktuell auf ihrem Weg begleiten?
    Natürlich bilden wir vor allem junge Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte aus, aber auch Verwaltungsfachangestellte und Medizinische Fachangestellte.
    Im Hinblick auf das Handwerk bilden wir im Ausbildungsberuf Maßschneider/-in mit der Fachrichtung Herrenschneider aus. Derzeit begleiten wir eine Auszubildende im 3. Lehrjahr auf ihren Weg zur Fachkraft.

  • Hat Ihr Betrieb schon früher Kammersieger oder bei Wettbewerben ausgezeichnete Auszubildende hervorgebracht?
    Nein, bislang konnten wir noch keinen Kammersieger hervorbringen. Umso mehr freuen wir uns jetzt mit unserer Kammersiegerin.

  • Was prägt die Ausbildung in Ihrem Betrieb?
    Wir sind sehr bemüht, unser gesamtes Fachwissen an unsere Auszubildenden weiterzugeben und ihnen damit einen bestmöglichen Ausgangspunkt für ihre spätere berufliche Zukunft zu ermöglichen. Dabei legen wir großen Wert darauf, dass unsere Auszubildenden über die vorgeschriebenen Ausbildungsinhalte hinaus einen möglichst umfassenden Wissens- und Erfahrungsschatz erwerben. Ein Grundsatz, der unsere Ausbildung prägt, lautet: „Leistung durch Motivation – Motivation durch Leistung!“ Wir möchten unsere Auszubildenden dazu anspornen, ihr Können kontinuierlich weiterzuentwickeln und dabei Freude an ihrem Handwerk zu entwickeln. Persönlich liegt mir die Nachwuchsförderung besonders am Herzen, weil dieser traditionsreiche Handwerksberuf leider vom Aussterben bedroht ist. Es gibt zunehmend weniger Ausbilder und Ausbildungsbetriebe. Umso wichtiger ist es für mich, unser Wissen und unsere handwerklichen Fähigkeiten an die nächste Generation weiterzugeben und damit einen Beitrag zum Erhalt dieses wundervollen Berufs zu leisten.

  • Was hat Sie damals an Ihrem Kammersieger/Ihrer Kammersiegerin überzeugt – und was zeichnet ihn/sie heute als Mensch und Fachkraft aus? Worauf sind Sie am meisten stolz?
    Bei der Auswahl unserer Auszubildenden legen wir großen Wert auf ein hohes persönliches Interesse und eine echte Begeisterung für diesen wundervollen Beruf. Heute zeichnet sich unsere ehemalige Auszubildende als Fachkraft auf hohem fachlichem Niveau aus. Es macht mich persönlich sehr glücklich und stolz zu sehen, wie sie sich entwickelt hat und dass die während ihrer Ausbildung vermittelten Kenntnisse und Fähigkeiten eine gute Grundlage für ihren weiteren beruflichen Weg geschaffen haben.

  • Was bedeutet der Kammersieg für Ihren Betrieb und Ihr Ausbildungsteam?
    Der Kammersieg ist für unseren Betrieb eine besondere Anerkennung unserer Ausbildungsarbeit. Er zeigt, dass sich die intensive Vermittlung von Fachwissen, handwerklichem Können und persönlichem Engagement auszahlt. Gleichzeitig ist ein solcher Erfolg eine schöne Bestätigung und Motivation für das gesamte Ausbildungsteam, auch künftig junge Menschen für dieses Handwerk zu begeistern und bestmöglich auszubilden.

  • "Wir sind stolz auf unseren Kammersieger/unsere Kammersiegerin, weil…
    ...weil sie mit großem Interesse, Engagement und Leidenschaft für diesen Beruf ihre Ausbildung absolviert hat und heute als hochqualifizierte Fachkraft zeigt, was mit Können, Motivation und Freude am Handwerk möglich ist."


Impressionen

zwei Personen im Wald, schauen sich Muster am Boden an
StSt Öffentlichkeitsarbeit BPOLAFZ Oerlenbach





Maurer

Sieger: Lukas Kutzner

Ausbildungsbetrieb: Stiel Bau GmbH, Ostheim v. d. Rhön

Icon Maurer Backsteine



Steckbriefe

Lukas Kutzner, Maurer:

  • Erzähl uns von dem Moment, der Person oder dem Erlebnis, das dich überzeugt hat, den Weg zu deiner Ausbildung einzuschlagen:
    Nach meinem Wehrdienst bei den Gebirgsjägern in Berchtesgaden kaufte ich eine leerstehende Lagerhalle meines Nachbarn. Hier musste einiges erneuert und saniert werden um daraus ein Wohnhaus mit großer Garage zu schaffen. Diese Arbeiten gerade im Rohbau machten mir sehr viel Spaß sodass ich entschied den Beruf des Maurers zu erlernen.
    Zuvor arbeitete ich in meinen Schulferien bis zum Abitur als Ferienjobler auf dem Bau.

  • Was fasziniert dich an deinem Beruf ?
    Am meisten fasziniert mich etwas zu schaffen, dass optisch ansprechend ist und Generationen überdauert.

  • Was schätzt du an deiner Ausbilderin oder deinem Ausbilder und deinen Kollegen besonders?
    Sehr unterstützend war es für mich, dass ich früh bereits selbstständig arbeiten durfte und mir vertrauen entgegengebracht wurde.
    Des Weiteren wurde ich in allen Arbeitsbereichen der Firma ausgebildet was einen breiteren Wissenshorizont generierte.
    An meinem Ausbilder schätze ich sein enormes Wissen welches weit über den normalen Bereich eines Maurermeisters hinaus geht.

  • Was sind deine nächsten Ziele – beruflich und persönlich?
    Ich beginne ab Oktober meinen Meisterkurs und möchte mich persönlich weiter disziplinieren.

  • "Handwerk ist für mich...
    ...Leidenschaft."

Felix Allgeier, kfm. Geschäftsführer, Stiel Bau GmbH

  • In welchen Berufen bilden Sie aus – und wie viele Auszubildende dürfen Sie aktuell auf ihrem Weg begleiten?
    Maurer, aktuell 3 Auszubildende

  • Hat Ihr Betrieb schon früher Kammersieger oder bei Wettbewerben ausgezeichnete Auszubildende hervorgebracht?
    Wir hatten jeweils 2001, 2003, 2015 einen Kammersieger in unseren Reihen. Der Haupterfolg ist, dass zwei erfolgreich ihre Meisterprüfung abgelegt haben und beide heute noch in unserem Unternehmen beschäftigt sind.

  • Was prägt die Ausbildung in Ihrem Betrieb?
    Unsere Auszubildenden genießen von Beginn an ein hohes Vertrauen, sodass sie dadurch ihre Eigenständigkeit verbessern können. Durch diesen Prozess können Sie schon während der Ausbildung viel Verantwortung im Betrieb übernehmen. Durch unsere vielfältig besetzten Geschäftsfelder, wie zum Beispiel Natursteinarbeiten, Bauen am Bestand sowie Hoch- und Tiefbau, erlangen die Lehrlinge viele verschieden Fertigkeiten. Wir legen sehr großen Wert in die Nachwuchsförderung, um auch zukünftig durch eigens ausgebildete Führungskräfte vielfältige und qualitativ hochwertige Arbeiten ausführen zu können.

  • Was hat Sie damals an Ihrem Kammersieger/Ihrer Kammersiegerin überzeugt – und was zeichnet ihn/sie heute als Mensch und Fachkraft aus? Worauf sind Sie am meisten stolz?
    Sein Ehrgeiz und sein Selbstbewusstsein haben uns von Anfang an beeindruckt.
    Besonders stolz sind wir auf seine offene, kommunikative Art, seine Genauigkeit und den großen Respekt, dem er unseren Unternehmen, den Mitarbeitern und dem Maurerhandwerk als Ganzes entgegengebracht hat.

  • Was bedeutet der Kammersieg für Ihren Betrieb und Ihr Ausbildungsteam?
    Wir sind sehr stolz, dass durch den Kammersieg wieder ein junger, engagierter und verantwortungsvoller Mensch den Weg in das Maurerhandwerk gefunden hat.

  • "Wir sind stolz auf unseren Kammersieger/unsere Kammersiegerin, weil…
    ...er durch seine hervorragenden Leistungen nicht nur unseren Beruf, sondern auch unser Unternehmen vorbildlich repräsentiert hat und dadurch hoffentlich auch zukünftige Auszubildende inspiriert."


Impressionen

Kammeresieger und Chef auf Feier
Stiel Bau GmbH

Logo Stiel Bau
Stiel Bau GmbH





Metallbauer, Fachrichtung Konstruktionstechnik

Sieger: Aaron Bott, Mömbris

Ausbildungsbetrieb: Stenger Metallbau, Mömbris

Icon Metallbauer Feile



Steckbrief

Aaron Bott, Metallbauer, Fachrichtung Konstruktionstechnik:

  • Erzähl uns von dem Moment, der Person oder dem Erlebnis, das dich überzeugt hat, den Weg zu deiner Ausbildung einzuschlagen:
    Ich bin durch ein Praktikum auf den Beruf gekommen und habe danach beschlossen eine Ausbildung zu machen.

  • Was fasziniert dich an deinem Beruf ?
    Mich faszinieren die Möglichkeit die man mit dem Material hat und am Ende des Tages zu sehen was man geschafft hat.

  • Was schätzt du an deiner Ausbilderin oder deinem Ausbilder und deinen Kollegen besonders?
    Meine Kollegen haben mir sehr viele Tricks und Kniffe gezeigt die mir auch in der Abschlussprüfung weitergeholfen haben.

  • Was sind deine nächsten Ziele – beruflich und persönlich?
    Meine nächstes Ziel ist wahrscheinlich der Meistertitel.

  • "Handwerk ist für mich...
    ...zu sehen was man geschafft hat."