Siegergalerie: Ausbildungsberufe mit M
Malerin und Lackiererin, Fachrichtung Gestaltung und Instandhaltung
Siegerin: Emely Hebling, Würzburg
Ausbildungsbetrieb: Albrecht Geier, Inh. Geier Andreas, Eisingen
Steckbrief
Emely Hebling, Malerin und Lackiererin:
- Erzähl uns von dem Moment, der Person oder dem Erlebnis, das dich überzeugt hat, den Weg zu deiner Ausbildung einzuschlagen:
Ich hatte zuvor eine Ausbildung im Büro gemacht, aber schnell gemerkt, dass das nicht das Richtige für mich ist. Da ich mich schon immer für das Handwerk interessiert habe, habe ich mich dafür entschieden. Vor allem, weil man viel in Bewegung ist und am Ende direkt sieht, was man geleistet hat. - Was fasziniert dich an deinem Beruf?
Die Kombination aus allem. Der lockere Umgang auf der Baustelle. Man lernt nie aus und sieht was man geleistet hat. - Was schätzt du an deiner Ausbilderin oder deinem Ausbilder und deinen Kollegen besonders?
Mein Team hat mich immer unterstützt und mir viel beigebracht. Besonders schätze ich den Zusammenhalt und dass man sich aufeinander verlassen kann, wenn es offene Fragen gibt. - Was sind deine nächsten Ziele – beruflich und persönlich?
Als Erstes möchte ich den Landeswettbewerb gewinnen. Im nächsten Jahr möchte ich dann meinen Meister beginnen und mich sowohl beruflich als auch persönlich weiterentwickeln und über mich hinauswachsen. - "Handwerk ist für mich ...
... Abwechslung und jeden Tag etwas Neues."
Impressionen
Maßschneiderin, Schwerpunkt Damen
Siegerin: Lara Kanz, Oerlenbach
Ausbildungsbetrieb: Kelly Omelly Bridal Couture, Bad Neustadt a. d. Saale
Steckbriefe
Lara Kanz, Maßschneiderin, Schwerpunkt Damen:
- Erzähl uns von dem Moment, der Person oder dem Erlebnis, das dich überzeugt hat, den Weg zu deiner Ausbildung einzuschlagen:
Ich hatte durch meine Oma, die auch Schneiderin war schon als Kind großes Interesse am Nähen, dadurch hat sich mit den Jahren der Wunsch entwickelt das Schneiderhandwerk professionell zu erlernen. - Was fasziniert dich an deinem Beruf?
Ich finde es beeindruckend wie aus einem "einfachen" Stück Stoff ein ganz individuelles, hochwertiges Kleidungsstück entstehen kann. - Was schätzt du an deiner Ausbilderin oder deinem Ausbilder und deinen Kollegen besonders?
An meiner Ausbilderin schätze ich das Vertrauen und die offene Art, die sie mir im Laufe der gesamten Ausbildung entgegengebracht hat. Sie gab mir die Möglichkeit meine eigenen Ideen und Vorstellungen während dem Lernen einzubringen. - Was sind deine nächsten Ziele – beruflich und persönlich?
Ich möchte mich sowohl beruflich als auch persönlich weiterentwickeln und neue Erfahrungen sammeln. Aktuell arbeite ich als Produktentwicklerin und kann somit einen neuen textilen Arbeitsraum kennenlernen. - "Handwerk ist für mich ...
... die Fähigkeit mit seinen Händen etwas Neues zu erschaffen!"
Kelly Elisabeth Röhrig, Inhaberin Kelly Omelly Bridal Couture:
- In welchen Berufen bilden Sie aus – und wie viele Auszubildende dürfen Sie aktuell auf ihrem Weg begleiten?
Ich bilde im Damenmaßschneiderhandwerk aus. Aktuell habe ich keine Auszubildende, da meine letzte Auszubildende ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen hat. - Hat Ihr Betrieb schon früher Kammersieger oder bei Wettbewerben ausgezeichnete Auszubildende hervorgebracht?
Ja. Meine bisherige Auszubildende Lara wurde Kammersiegerin im Damenmaßschneiderhandwerk und hat ihre Gesellenprüfung mit beeindruckenden 99,5 von 100 Punkten abgeschlossen. Darauf bin ich natürlich besonders stolz. Für mich zeigt das, was möglich ist, wenn Talent, Ehrgeiz und gute handwerkliche Ausbildung zusammenkommen. - Was prägt die Ausbildung in Ihrem Betrieb?
Meine Ausbildung prägt echtes Handwerk, Eigenverantwortung und die Freude daran, etwas mit den eigenen Händen zu erschaffen. Mir ist wichtig, dass meine Auszubildenden nicht nur Techniken lernen, sondern verstehen, warum etwas funktioniert und worauf es bei Qualität und Passform ankommt. Ich möchte Wissen, Leidenschaft und Selbstvertrauen weitergeben, denn gutes Handwerk lebt davon, dass wir es an die nächste Generation weitergeben. - Was hat Sie damals an Ihrer Kammersiegerin überzeugt – und was zeichnet sie heute als Mensch und Fachkraft aus? Worauf sind Sie am meisten stolz?
Mich hat von Anfang an ihre schnelle Auffassungsgabe, ihr Ehrgeiz und ihre Begeisterung für das Handwerk überzeugt. Heute zeichnet sie vor allem ihre Selbstständigkeit, Genauigkeit und ihr großes Verantwortungsbewusstsein aus. Besonders stolz bin ich darauf, zu sehen, wie sie sich fachlich und persönlich entwickelt hat und dass sie ihr Können mit so viel Leidenschaft einsetzt. - Was bedeutet der Kammersieg für Ihren Betrieb und Ihr Ausbildungsteam?
Der Kammersieg ist für mich eine riesige Bestätigung und natürlich ein Grund, richtig stolz zu sein. Gleichzeitig macht es mich stolz, das Wissen und die Werte weitergeben zu können, die ich selbst in meiner Ausbildung und von meinen Mentoren mitbekommen habe. Ohne diese Menschen und ihre Unterstützung wäre ich heute nicht die Handwerkerin und Ausbilderin, die ich bin. Dass ich dieses Wissen an Lara weitergeben konnte und sie ihren eigenen Weg damit gehen kann, bedeutet mir sehr viel. - "Wir sind stolz auf unsere Kammersiegerin, weil …
... sie mit viel Ehrgeiz, Leidenschaft und Herzblut ihren Weg gegangen ist und gezeigt hat, was mit Freude am Handwerk, Fleiß und einer guten Ausbildung möglich ist."
Impressionen
Maßschneiderin, Schwerpunkt Herren
Siegerin: Leonie Sandvoss, Weimar
Ausbildungsbetrieb: Bundespolizei Aus- und Weiterbildungszentrum, Oerlenbach
Steckbrief
Thorsten Krug, Pressesprecher, Bundespolizei Aus- und Weiterbildungszentrum:
- In welchen Berufen bilden Sie aus – und wie viele Auszubildende dürfen Sie aktuell auf ihrem Weg begleiten?
Natürlich bilden wir vor allem junge Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte aus, aber auch Verwaltungsfachangestellte und Medizinische Fachangestellte.
Im Hinblick auf das Handwerk bilden wir im Ausbildungsberuf Maßschneider/-in mit der Fachrichtung Herrenschneider aus. Derzeit begleiten wir eine Auszubildende im 3. Lehrjahr auf ihren Weg zur Fachkraft. - Hat Ihr Betrieb schon früher Kammersieger oder bei Wettbewerben ausgezeichnete Auszubildende hervorgebracht?
Nein, bislang konnten wir noch keinen Kammersieger hervorbringen. Umso mehr freuen wir uns jetzt mit unserer Kammersiegerin. - Was prägt die Ausbildung in Ihrem Betrieb?
Wir sind sehr bemüht, unser gesamtes Fachwissen an unsere Auszubildenden weiterzugeben und ihnen damit einen bestmöglichen Ausgangspunkt für ihre spätere berufliche Zukunft zu ermöglichen. Dabei legen wir großen Wert darauf, dass unsere Auszubildenden über die vorgeschriebenen Ausbildungsinhalte hinaus einen möglichst umfassenden Wissens- und Erfahrungsschatz erwerben. Ein Grundsatz, der unsere Ausbildung prägt, lautet: „Leistung durch Motivation – Motivation durch Leistung!“ Wir möchten unsere Auszubildenden dazu anspornen, ihr Können kontinuierlich weiterzuentwickeln und dabei Freude an ihrem Handwerk zu entwickeln. Persönlich liegt mir die Nachwuchsförderung besonders am Herzen, weil dieser traditionsreiche Handwerksberuf leider vom Aussterben bedroht ist. Es gibt zunehmend weniger Ausbilder und Ausbildungsbetriebe. Umso wichtiger ist es für mich, unser Wissen und unsere handwerklichen Fähigkeiten an die nächste Generation weiterzugeben und damit einen Beitrag zum Erhalt dieses wundervollen Berufs zu leisten. - Was hat Sie damals an Ihrer Kammersiegerin überzeugt – und was zeichnet sie heute als Mensch und Fachkraft aus? Worauf sind Sie am meisten stolz?
Bei der Auswahl unserer Auszubildenden legen wir großen Wert auf ein hohes persönliches Interesse und eine echte Begeisterung für diesen wundervollen Beruf. Heute zeichnet sich unsere ehemalige Auszubildende als Fachkraft auf hohem fachlichem Niveau aus. Es macht mich persönlich sehr glücklich und stolz zu sehen, wie sie sich entwickelt hat und dass die während ihrer Ausbildung vermittelten Kenntnisse und Fähigkeiten eine gute Grundlage für ihren weiteren beruflichen Weg geschaffen haben. - Was bedeutet der Kammersieg für Ihren Betrieb und Ihr Ausbildungsteam?
Der Kammersieg ist für unseren Betrieb eine besondere Anerkennung unserer Ausbildungsarbeit. Er zeigt, dass sich die intensive Vermittlung von Fachwissen, handwerklichem Können und persönlichem Engagement auszahlt. Gleichzeitig ist ein solcher Erfolg eine schöne Bestätigung und Motivation für das gesamte Ausbildungsteam, auch künftig junge Menschen für dieses Handwerk zu begeistern und bestmöglich auszubilden. - "Wir sind stolz auf unsere Kammersiegerin, weil …
... sie mit großem Interesse, Engagement und Leidenschaft für diesen Beruf ihre Ausbildung absolviert hat und heute als hochqualifizierte Fachkraft zeigt, was mit Können, Motivation und Freude am Handwerk möglich ist.
Impressionen
Maurer
Sieger: Lukas Kutzner
Ausbildungsbetrieb: Stiel Bau GmbH, Ostheim v. d. Rhön
Steckbriefe
Lukas Kutzner, Maurer:
- Erzähl uns von dem Moment, der Person oder dem Erlebnis, das dich überzeugt hat, den Weg zu deiner Ausbildung einzuschlagen:
Nach meinem Wehrdienst bei den Gebirgsjägern in Berchtesgaden kaufte ich eine leerstehende Lagerhalle meines Nachbarn. Hier musste einiges erneuert und saniert werden um daraus ein Wohnhaus mit großer Garage zu schaffen. Diese Arbeiten gerade im Rohbau machten mir sehr viel Spaß sodass ich entschied den Beruf des Maurers zu erlernen.
Zuvor arbeitete ich in meinen Schulferien bis zum Abitur als Ferienjobber auf dem Bau. - Was fasziniert dich an deinem Beruf?
Am meisten fasziniert mich etwas zu schaffen, dass optisch ansprechend ist und Generationen überdauert. - Was schätzt du an deiner Ausbilderin oder deinem Ausbilder und deinen Kollegen besonders?
Sehr unterstützend war es für mich, dass ich früh bereits selbstständig arbeiten durfte und mir Vertrauen entgegengebracht wurde.
Des Weiteren wurde ich in allen Arbeitsbereichen der Firma ausgebildet was einen breiteren Wissenshorizont generierte.
An meinem Ausbilder schätze ich sein enormes Wissen welches weit über den normalen Bereich eines Maurermeisters hinaus geht. - Was sind deine nächsten Ziele – beruflich und persönlich?
Ich beginne ab Oktober meinen Meisterkurs und möchte mich persönlich weiter disziplinieren. - "Handwerk ist für mich ...
... Leidenschaft."
Felix Allgeier, kfm. Geschäftsführer, Stiel Bau GmbH
- In welchen Berufen bilden Sie aus – und wie viele Auszubildende dürfen Sie aktuell auf ihrem Weg begleiten?
Maurer, aktuell 3 Auszubildende - Hat Ihr Betrieb schon früher Kammersieger oder bei Wettbewerben ausgezeichnete Auszubildende hervorgebracht?
Wir hatten jeweils 2001, 2003, 2015 einen Kammersieger in unseren Reihen. Der Haupterfolg ist, dass zwei erfolgreich ihre Meisterprüfung abgelegt haben und beide heute noch in unserem Unternehmen beschäftigt sind. - Was prägt die Ausbildung in Ihrem Betrieb?
Unsere Auszubildenden genießen von Beginn an ein hohes Vertrauen, sodass sie dadurch ihre Eigenständigkeit verbessern können. Durch diesen Prozess können Sie schon während der Ausbildung viel Verantwortung im Betrieb übernehmen. Durch unsere vielfältig besetzten Geschäftsfelder, wie zum Beispiel Natursteinarbeiten, Bauen am Bestand sowie Hoch- und Tiefbau, erlangen die Lehrlinge viele verschieden Fertigkeiten. Wir legen sehr großen Wert in die Nachwuchsförderung, um auch zukünftig durch eigens ausgebildete Führungskräfte vielfältige und qualitativ hochwertige Arbeiten ausführen zu können. - Was hat Sie damals an Ihrem Kammersieger überzeugt – und was zeichnet ihn heute als Mensch und Fachkraft aus? Worauf sind Sie am meisten stolz?
Sein Ehrgeiz und sein Selbstbewusstsein haben uns von Anfang an beeindruckt.
Besonders stolz sind wir auf seine offene, kommunikative Art, seine Genauigkeit und den großen Respekt, den er unseren Unternehmen, den Mitarbeitern und dem Maurerhandwerk als Ganzes entgegengebracht hat. - Was bedeutet der Kammersieg für Ihren Betrieb und Ihr Ausbildungsteam?
Wir sind sehr stolz, dass durch den Kammersieg wieder ein junger, engagierter und verantwortungsvoller Mensch den Weg in das Maurerhandwerk gefunden hat. - "Wir sind stolz auf unseren Kammersieger, weil …
... er durch seine hervorragenden Leistungen nicht nur unseren Beruf, sondern auch unser Unternehmen vorbildlich repräsentiert hat und dadurch hoffentlich auch zukünftige Auszubildende inspiriert."
Impressionen
Metallbauer, Fachrichtung Konstruktionstechnik
Sieger: Aaron Bott, Mömbris
Ausbildungsbetrieb: Stenger Metallbau, Mömbris
Steckbrief
Aaron Bott, Metallbauer, Fachrichtung Konstruktionstechnik:
- Erzähl uns von dem Moment, der Person oder dem Erlebnis, das dich überzeugt hat, den Weg zu deiner Ausbildung einzuschlagen:
Ich bin durch ein Praktikum auf den Beruf gekommen und habe danach beschlossen eine Ausbildung zu machen. - Was fasziniert dich an deinem Beruf?
Mich faszinieren die Möglichkeit die man mit dem Material hat und am Ende des Tages zu sehen was man geschafft hat. - Was schätzt du an deiner Ausbilderin oder deinem Ausbilder und deinen Kollegen besonders?
Meine Kollegen haben mir sehr viele Tricks und Kniffe gezeigt die mir auch in der Abschlussprüfung weitergeholfen haben. - Was sind deine nächsten Ziele – beruflich und persönlich?
Mein nächstes Ziel ist wahrscheinlich der Meistertitel. - "Handwerk ist für mich ...
... zu sehen was man geschafft hat."