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Verantwortungsvolles Unternehmertum

Gesucht: Unternehmen, die Nachhaltigkeit umsetzen und Verantwortung übernehmen

Das gesellschaftliche Engagement von Unternehmen vor Ort ist breit gefächert. Es reicht von mitarbeiterorientierter Personalpolitik über sparsamen Einsatz natürlicher Ressourcen und Klimaschutz bis hin zu fairen Geschäftspraktiken. Das alles kann unter dem Begriff "Corporate Social Responsibility" oder kurz CSR zusammengefasst werden. "Unter CSR ist die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen im Sinne eines nachhaltigen Wirtschaftens zu verstehen" – so beschreibt auch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales den Begriff.

Sich gemeinsam für Unternehmensverantwortung, Corporate Social Responsibility (CSR), Nachhaltigkeit und verantwortungsvolles Unternehmertum einzusetzen, das sind die Ziele der Absichtserklärung "Förderung der Wahrnehmung unternehmerischer Verantwortung" in der Regiopolregion Mainfranken. Zu dieser Erklärung haben sich als Partner die Handwerkskammer für Unterfranken, die IHK Würzburg-Schweinfurt, die Universität Würzburg sowie die Hochschule für Angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt und die Region Mainfranken GmbH zusammengeschlossen.

Verantwortungsregion Mainfranken | Urkunden-Unterzeichnung
Marcel Gränz/IHK
Die Bündnispartner präsentieren gemeinsam Ihre Absichtserklärung: (v.l.) Peter Urbansky (Handwerkskammer für Unterfranken), Åsa Petersson (Region Mainfranken GmbH), Dr. Harald J. Bolsinger (Hochschule für Angewandte Wissenschaften), Dr. Sascha Genders (IHK), Professor Dr. Ralf Jahn Pofessor (IHK), Jürgen Bode (IHK) und Professor Dr. Toker Doganoglu (Universität Würzburg).

Transparenz und Vernetzung im Fokus

Die Bündnispartner wollen künftig zum Beispiel daran arbeiten, Best-Practice-Beispielen guten Unternehmertums ein Gesicht zu geben, um so den Mehrwert von CSR noch mehr herauszustellen. Zudem ist ein Anliegen, Dienstleistungsangebote der Verantwortungspartner aufzuzeigen sowie die Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft im Kontext von Nachhaltigkeit – etwa bei Umweltthemen, Ressourcenmanagement oder Employer Branding – zu stärken.

Gute Beispiele gesucht!

Um für die positive Wirkung von Unternehmensverantwortung, Corporate Social Responsibility (CSR) und Nachhaltigkeit zu werben, werden aktuell Betriebe gesucht, die sich in den Themen Ökologie, Ökonomie, Gemeinwesen oder Arbeitsplatz besonders engagieren. Unternehmen, die Interesse haben ihr Engagement nach außen zu präsentieren, können sich ganz unverbindlich bei der Handwerkskammer melden.

CSR-Preis der Bundesregierung 2019

Vom 1. September bis 15. Oktober können sich deutsche Unternehmen zudem für die aktuelle Wettbewerbsrunde des CSR-Preises der Bundesregierung bewerben. Gesucht sind Betriebe, die für gesellschaftliche, soziale und ökologische Verantwortung einstehen und nachhaltiges Handeln in ihre Geschäftstätigkeit integrieren. Der Preis wird in drei verschiedenen Größenkategorien vergeben: Unternehmen bis 249 Beschäftigte, 250 bis 999 Beschäftigte und mehr als 1.000 Beschäftigte. Zudem werden in der Wettbewerbsrunde 2019 zwei Sonderpreise in den Kategorien "Verantwortungsvolles Lieferkettenmanagement" und "CSR und Digitalisierung" verliehen. Die Bewerbung für die Sonderpreise erfolgt unabhängig von der Unternehmensgröße. Die Bewerbung erfolgt mit der Einreichung eines Fragebogens, in dem Unternehmen ihre Ansätze für nachhaltiges Handeln in den Aktionsfeldern Unternehmensführung, Markt, Arbeitsplatz, Umwelt und Gemeinwesen ausführen.



Urbansky Peter
Rennweger Ring 3
97070 Würzburg
Tel. 0931 30908-1161
Fax 0931 30908-1661
p.urbansky--at--hwk-ufr.de