Hände_Holz_Gemeinschaft
Gajus - fotolia.com

Verantwortungsvolles Unternehmertum

Gesucht: Unternehmen, die Nachhaltigkeit umsetzen und Verantwortung übernehmen

Das gesellschaftliche Engagement von Unternehmen vor Ort reicht von mitarbeiterorientierter Personalpolitik über sparsamen Einsatz natürlicher Ressourcen und Klimaschutz bis hin zu fairen Geschäftspraktiken. Das alles kann unter dem Begriff "Corporate Social Responsibility" oder kurz CSR zusammengefasst werden. Sich gemeinsam für dieses Thema einzusetzen, ist auch das Ziel der Absichtserklärung "Förderung der Wahrnehmung unternehmerischer Verantwortung" in der Regiopolregion Mainfranken, die gemeinsam mit Handwerkskammer für Unterfranken, IHK Würzburg-Schweinfurt, Universität Würzburg und Hochschule für Angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt verabschiedet wurde.

Die Bündnispartner wollen Best-Practice-Beispielen guten Unternehmertums ein Gesicht zu geben, Dienstleistungsangebote der Verantwortungspartner aufzeigen sowie die Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft im Kontext von Nachhaltigkeit stärken.

Verantwortungsregion Mainfranken | Urkunden-Unterzeichnung
Marcel Gränz/IHK
Die Bündnispartner präsentieren gemeinsam Ihre Absichtserklärung: (v.l.) Peter Urbansky (Handwerkskammer für Unterfranken), Åsa Petersson (Region Mainfranken GmbH), Dr. Harald J. Bolsinger (Hochschule für Angewandte Wissenschaften), Dr. Sascha Genders (IHK), Professor Dr. Ralf Jahn Pofessor (IHK), Jürgen Bode (IHK) und Professor Dr. Toker Doganoglu (Universität Würzburg).

Gute Beispiele gesucht!

Um für die positive Wirkung von Unternehmensverantwortung, Corporate Social Responsibility (CSR) und Nachhaltigkeit zu werben, werden kontunierlich Betriebe gesucht, die sich in den Themen Ökologie, Ökonomie, Gemeinwesen oder Arbeitsplatz besonders engagieren. Unternehmen, die Interesse haben ihr Engagement nach außen zu präsentieren, können sich ganz unverbindlich bei der Handwerkskammer melden.

Ansprechpartner:

Dipl.-Bw. (FH) Peter Urbansky

Tel. 0931 30908-1161
Fax 0931 30908-1661
p.urbansky--at--hwk-ufr.de

Beispiele unternehmerischer Verantwortung aus dem unterfränkischen Handwerk

Ein Schreiner für den guten Zweck

"Alles Gute, was du tust, kommt irgendwann zu dir zurück": Daran glaubt der Schreinermeister Andreas Schenk fest. Darum betreut er seit vielen Jahren ein besonderes Projekt: Wenn im St. Mauritius Kindergarten in Schwärzelbach im Landkreis Bad Kissingen Regale fürs Büro fehlen, abgebrochene Griffe erneuert, Stühle geleimt, Fenster gestrichen oder scharfe Ecken verkleidet werden müssen, ist Andreas Schenk zur Stelle.

 mehr erfahren

CSR | Schreinermeister Andreas Schenk
privat

Linie_weiss

Aufbau einer Schule in Nepal

Klaus Meyer, Kfz-Technikermeister und Unternehmer aus Ochsenfurt, setzt sich auch außerhalb der Heimat für die Ausbildung und Zukunft junger Menschen ein. Nach einer Reise gründete er 2002 in Nepal eine Schule, die mittlerweile über 500 Kinder besuchen. Das Schulprojekt wächst seither stetig und bietet den in Armut aufwachsenden Kindern sowie ihren Familien die Chance auf eine bessere Zukunft.

mehr erfahren

Schule_Nepal_Klaus_Meyer_OCH (7)
Klaus Meyer

Linie_weiss

Von Erinnerungskultur über Inklusion bis Nachhaltigkeit

Im August 2020 erschien in der Deutschen Handwerks Zeitung ein Themenschwerpunkt mit Beispielen unterfränkischer Handwerkerinnen und Handwerker, die sich auf unterschiedliche Weise ihrer unternehmerischen Verantwortung stellen.

Im Interview spricht Prof. Dr. Harald Bolsinger von der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Würzburg Schweinfurt über gesellschaftlichen Wandel, die Umsetzung von Corporate Social Responsibility (CSR) und die Anforderungen an eine neue Unternehmergeneration.

ausführliche Informationen finden Sie hier

Handwerkskammer für Unterfranken | Handwerk | CSR | Wertebündnis | Unternehmerische Verantwortung | Region Mainfranken
Bäckerei Schiffer
Friedensbewegung im Kleinen: Die Bäckermeister Martin (links) und Burkard (rechts) Schiffer setzen mit ihrem Friedensbrot ein Zeichen.

Linie_weiss
Linie_weiss

Ein besonderes Team

"Eine richtige Spezialtruppe" - so beschreibt Peter Kleinhenz sein Team. Und zu dieser Spezialtruppe gehört seit über 35 Jahren auch Michael Kleinhenz, der von Geburt an fast blind ist. Der Klavierstimmer hatte nach seiner Ausbildung Probleme einen Job zu finden, weil er nur eingeschränkt mobil ist. Im Piano-Center Kleinhenz wird das zur Nebensache, denn in dem kleinen, sehr persönlichen Team unterstützen sich alle gegenseitig.

 mehr erfahren

Seit über 35 Jahren gehört Michael Herrmann (rechts) zum Team des Piano-Center Kleinhenz. Inhaber Peter Kleinhenz (links) möchte nicht mehr auf seine Fachkaft verzichten.
Nadine Heß
Seit über 35 Jahren gehört Michael Herrmann (rechts) zum Team des Piano-Center Kleinhenz. Inhaber Peter Kleinhenz (links) möchte nicht mehr auf seine Fachkaft verzichten.

CSR-Preis der Bundesregierung

Mit dem CSR-Preis zeichnet die Bundesregierung jedes Jahr Unternehmen aus, die ihrer gesellschaftlichen Verantwortung in besonderer Weise gerecht werden. Gesucht sind Betriebe, die für gesellschaftliche, soziale und ökologische Verantwortung einstehen und nachhaltiges Handeln in ihre Geschäftstätigkeit integrieren. Der Preis wird in drei verschiedenen Größenkategorien vergeben: Unternehmen bis 249 Beschäftigte, 250 bis 999 Beschäftigte und mehr als 1.000 Beschäftigte. Die Bewerbung erfolgt mit der Einreichung eines Fragebogens, in dem Unternehmen ihre Ansätze für nachhaltiges Handeln in den Aktionsfeldern Unternehmensführung, Markt, Arbeitsplatz, Umwelt und Gemeinwesen ausführen.

Mehr Infos zum CSR-Preis der Bundesregierung

Peter Urbansky
Rennweger Ring 3
97070 Würzburg
Tel. 0931 30908-1161
Fax 0931 30908-1661
p.urbansky--at--hwk-ufr.de